Dienstag, November 21, 2017

AVZ Minerals Ltd - Erwerb des Manono-Projektes im Kongo abgeschlossen

AVZ schließt Erwerb des Lithium-, Zinn- und Tantalprojekts Manono Extension in der Demokratischen Republik Kongo ab


- Das Unternehmen hat seine Due-Diligence-Prüfung abgeschlossen und sich zum Erwerb des Projekts Manono Extension im Süden der Demokratischen Republik Kongo entschieden.
- Das Projekte besteht aus zwei bewilligten Explorationskonzessionen mit 242,25 Quadratkilometern (km2) Grundfläche in der Umgebung der erstklassigen historischen Mine Manono. Die Mine Manono ist möglicherweise eine der weltweit größten lithiumreichen Pegmatitlagerstätten.
- Erste Arbeiten haben das Potenzial für lithiumhaltige Pegmatite innerhalb des Projektgebiets, möglicherweise Erweiterungen des Pegmatits Manono, bestätigt:
- Im südwestlichen Bereich des Projekts wurde entlang des Streichens der historischen Tagebaugrube Kitatolo ein großer stark verwitterter Pegmatitkörper (800 x 200 Meter) identifiziert.
- Im Nordosten, wo die beobachteten Strukturen und geologischen Gegebenheiten darauf hinweisen, dass unterhalb der lateritischen Deckschicht zusätzliche Pegmatitmineralisierungen existieren, besteht weiteres Potenzial, das bislang nicht untersucht wurde.

West Perth, Western Australia, 10. Februar 2017 - AVZ Minerals Limited (ASX: AVZ, FSE: 3A2) freut sich, hinsichtlich seiner Mitteilung vom 19. September 2016 bekannt zu geben, dass sich AVZ nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Due Diligence zum Erwerb des Projekts Manono Extension (das Projekt) entschieden hat. Das Projekt weist Potenzial für Lithium-, Zinn-, Tantal- und Seltenerdmetallmineralisierung auf.

 

 

Das Projekt Manono Extension


Das Projekt befindet sich rund 500 Kilometer (km) nördlich der Stadt Lubumbashi in der Provinz Tanganyika im Süden der Demokratischen Republik Kongo. Das Projekt liegt in direkter Nachbarschaft zum Ort Manono am Westufer des Lukushi, eines Nebenarms des Flusses Luvua. Das Projekt besteht aus zwei bewilligten Explorationskonzessionen, PR4029 und PR4030, mit einer Grundfläche von rund 242,25 km2.
Das Projekt befindet sich innerhalb des Kibaran-Gürtels aus dem mittleren Proterozoikum, eines intrakratonalen Bereichs, der sich über 1.000 km durch Katanga bis nach Südwest-Uganda erstreckt und einen Krustenzug von weltweiter Bedeutung darstellt. Der Gürtel streicht in erster Linie von Südwesten nach Nordosten und ist vom Zentralafrikanischen Graben, der in nord-südlicher bis nord-nordwestlich-süd-südöstlicher Ausrichtung verläuft, abgeschnitten.
Die Geologie des Gebiets bei Manono ist nicht sonderlich gut dokumentiert. Die Pegmatite bei Manono sind in eine Reihe quarzitischer Glimmerschiefer der unteren Kibaran-Formation gelagert und stehen mit hauptsächlich doleritischen Intrusivgesteinen in Zusammenhang. Die im Umfeld der Mine Manono beobachteten Schiefer fallen im Gegensatz zu der subhorizontalen Lage der Pegmatitintrusion generell steil ein.
Der primäre Pegmatit in der historischen Mine Manoro (das Projekt umgibt die historische Mine Manoro, aber beinhaltet diese nicht) tritt auf über 14 Kilometern zutage; bislang wurde jedoch nur ein kleiner Teil dieses Ausbisses mithilfe von Bohrungen untersucht. Zwischen 1919 und 1980 wurde in diesem Pegmatit Zinn gewonnen; während dieses Zeitraums wurden insgesamt 100 Millionen Kubikmeter Erz verarbeitet, um 185.000 Kassiteritkonzentrat - vornehmlich aus dem eluvialen und verwitterten Pegmatit - zu produzieren. Die Produktion war wirtschaftlich, da das Erz durch kostengünstige Verfahren gewonnen und verarbeitet werden konnte. Der Pegmatit ist nach Nordosten und Südwesten der historischen Abbaustätten offen.
Das Gebiet rund um den Pegmatit Manono ist aus geologischer Sicht noch nicht sehr gut erforscht, was höchstwahrschienlich auf die großfläche Boden- und Lateritbildung zurückzuführen ist. Vorherige skizzierte Kartierungen der Oberfläche und Querschnitte aus der historischen Mine zeigen insgesamt, dass der zutagetretende Pegmatit in erster Linie ein flach einfallender Erzkörper ist, der an den Enden im Nordosten und Südwesten unter die Glimmerschiefer-Muttergesteinsschicht eintaucht.
Das Projekt umfasst zwei primäre Zielgebiete, die im Zuge einer photogeologischen Interpretation im Jahr 2014 abgegrenzt wurden. Diese stellen möglicherweise die Streichenerweiterungen des Pegmatits Manono nach Nordosten bzw. Südwesten (in der nachstehenden Abbildung 1 in Rosa hervorgehoben) dar.
Feldarbeiten im Zuge der Due Diligence abgeschlossen
Im Oktober besichtigten zwei kongolesische Geologen unter Aufsicht eines ausländischen hochrangigeren Geologen den Projektstandort, um die Konzessionen im Zuge der Due Diligence zu erkunden. Im Rahmen der ersten Kartierungen wurde der südwestliche Pegmatitkörper und die weitläufige lateritische Deckschicht über dem nordöstlichen Erweiterungsgebiet entdeckt. Über einem Zeitraum von 10 Tagen wurden Proben des südwestlichen Pegmatits, der Bodenschicht und des lateritischen Materials entnommen.
Es wurden insgesamt 18 Proben entnommen, von denen 6 ausgewählt und persönlich bei SGS Laboratories in Johannesburg (Südafrika) abgeliefert wurden. Sämtliche Proben wurden mittels Natriumperoxid-Fusion mit ICP-AES/ICP-MS analysiert, was den vollständigen Aufschluss der Probe in Flussmittel für eine sogenannte Gesamtanalyse umfasst.

Südwestliches Erweiterungsziel

 

Innerhalb des südwestlichen Erweiterungskorridors wurde ein Pegmatitkörper mit rund 800 m Streichlänge und 200 m Breite abgegrenzt. Dieser Körper liegt direkt im Grenzbereich der westlichen Konzession, wobei sich rund 600 Meter des Streichens innerhalb von PR4030 befinden.
Dieser Pegmatit ist ein sehr stark verwitterter kalziumhaltiger Feldspat-(Albit)-Quarz-Muskovit-Pegmatit, der ähnliche Mineralisierungseigenschaften wie die wesentlichen Pegmatite bei Kitatolo wie etwa die säulenartige Ausbildung von großen, flachen Mikrolin-Feldspat-Kristallen aufweist. Da die primären Pegmatite bei Manono aus Lakkolith bestehen, könnte dieser neu entdeckte Pegmatitkörper im Südwesten die südliche Erweiterung des Haupterzkörpers Kitatolo innerhalb eines gut definierten strukturellen Korridors sein.
In extrem verwitterten Einheiten ist es aufgrund der Flüchtigkeit von Lithium und seiner Neigung, sich zu Ton umzuwandeln, schwer nachzuweisen, ob lithiumhaltiges Spodumen vorliegt. Ausgewählte Proben des extrem verwitterten Materials in diesem Gebiet haben anomale Basismetall- (etwa das 6-fache der Hintergrundwerte) und Seltenerdmetallkonzentrationen (etwa das 2-fache der Hintergrundwerte) ergeben. Die erhöhten Zinn-, Tantal- und Seltenerdmetallgehalte könnten als Indikatorelemente für Lithiummineralisierung gewertet werden. Weitere Explorationen sind notwendig, um den Pegmatit in der Tiefe zu durchteufen, wo das Spodumen und folglich das Lithium weniger verwittert ist.

Nordwestliches Erweiterungsziel

 

Unterhalb der gut ausgebildeten Bodenschicht innerhalb des nordwestlichen Erweiterungsziels scheint eine gut ausgebildete lateritische Deckschicht vorzuliegen. Die in handwerklichen Abbaustätten beobachteten Profile legen nahe, dass die Bodenschicht eine Mächtigkeit von 0,5 m und der Laterit von 2 bis 3 Metern hat.
Diese Schuttdecke verdeckt die darunter liegenden Gesteinseinheiten. Es bedarf daher durchdringenderer Explorationverfahren wie Pitting oder Bohrungen, um etwaige potenzielle Pegmatitkörper zu identifizieren. Im Gegenzug hat diese Deckschicht etwaige Pegmatitkörper vor einer Entdeckung und Erschließung in der Vergangenheit bewahrt. Die bedeutendste geologische Besonderheit, die innerhalb des Zielgebiets entdeckt wurde, war ein Laterit in ost-westlicher Ausrichtung auf 2 x 1,5 km. Laterite stehen häufig mit Pegmatiteinlagerungen in Zusammenhang.
Eine in diesem Gebiet entnommene Probe des lateritischen Materials wurde zur Analyse eingereicht und ergab erhöhte Basismetallwerte und Seltenerdmetallkonzentrationen.
Die Kombination der gemeldeten erhöhten Elementkonzentrationen legt nahe, dass der Laterit die Muttergesteinseinheiten ihrer Elemente beraubt hat, was wiederum auf das Potenzial für eine verdeckte Mineralisierung unterhalb der lateritischen Deckschicht hindeutet. Es bedarf weiterer Untersuchungen, um diese Mineralisierungssignatur vollständig zu klären.
Übersicht und zukünftige Pläne
Der Pegmatit Kitatolo-Manono ist ein bedeutender Krustenzug, der sich über mindestens 13 Kilometer innerhalb der Konzession PE12202 und über weite Strecken über diese hinaus erstreckt, wie anhand des südwestlichen Pegmatitkörpers und anderen Pegmatiten in einer Entfernung von rund 50 km zu sehen ist. Demnach besteht bedeutendes Potenzial für die Entdeckung zusätzlicher Ressourcen entlang der Streichenerweiterung der Pegmatite Manono und Kitatolo, was von den bisherigen Ergebnissen bestätigt wird.
Auf Grundlage der beachtlichen Streichlänge von rund 8 bis 10 km innerhalb der südwestlichen und nordwestlichen Erweiterungsziele, die bislang noch nicht untersucht wurden, der mäßigen, jedoch vielversprechenden anomalen Mineralisierungen, der weitläufigen Laterit- und Kolluviumdeckschicht und des Zusammenhangs zwischen dem südwestlichen Pegmatit und der bekannten Streichrichtung der primären Pegmatite Kitatolo und Manono besteht innerhalb der Konzessionen des Projekts Manono Extension Potenzial für bedeutende Lithium-, Zinn- und Tantalmineralisierung.
AVZ wird zunächst den historischen photogeologischen Arbeiten auf regionaler Ebene nachgehen, was die Durchführung von Feldkartierungen in den Zielgebieten und Pitting einschließt. In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser Maßnahmen werden anschließend Bodenprobenahmen und Grabungen sowie später ausgewählte Bohrungen absolviert. Ein Vertreter eines Bohrunternehmens war ebenfalls vor Kurzem vor Ort und hat bestätigt, dass das Projektgebiet einfach zugänglich ist.
http://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2016/38057/AVZ Manono Extension DD 281016 V2_DEPRcom.001.jpeg
Abbildung 1 - Photogeologische Interpretation des Projektgebiets

Erwerbsvereinbarung

 

Am 19. September 2016 unterzeichnete AVZ eine Vereinbarung über den Erwerb einer hundertprozentrigen Beteilung am Projekt von Medidoc FZE (Medidoc) und hat nun seine technische und rechtliche Due Diligence abgeschlossen. AVZ und Medidoc haben sich auf eine Änderung der Erwerbsbedingungen geeinigt und AVZ wird den Erwerb nun vollziehen, indem es 30.000.000 voll einbezahlte Stammaktien des Unternehmens an Medidoc begeben und eine Barzahlung in Höhe von 200.000 USD entrichten wird. AVZ wird weitere 20.000.000 voll einbezahlte Stammaktien des Unternehmens an Medidoc begeben, falls AVZ auch nach dem 30. April 2017 weiterhin im Besitz des Projekt ist.

Stellungnahme eines Sachverständigen
Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen, die sich auf die Explorationsergebnisse beziehen, basieren - und repräsentieren - auf Datenmaterial und Begleitdokumenten, die von Herrn Nigel Ferguson - einem Sachverständigen, Fellow des Australasian Institute of Mining and Metallurgy und Mitglied des Australian Institute of Geoscientists - zusammengestellt wurde. Her Ferguson ist als Berater für AVZ Minerals Limited tätig. Herr Ferguson hat ausreichende Erfahrung, wie sie für die Art der hier dargestellten Mineralisierung bzw. Lagerstätte und auch für die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich ist. Er hat somit die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves, Ausgabe 2012) befähigen.Herr Ferguson stimmt der Aufnahme der Inhalte auf Grundlage der von ihm erstellten Informationen in der erscheinenden Form und dem Zusammenhang in diese Pressemeldung zu.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

AVZ Minerals Ltd
33 Ord Straße
West Perth WA 6005
Australia

Tel. +61-8-9420 9300
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www.avzminerals.com.au

Im deutschsprachigen Raum:

 

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Neckarstraße 45
73728 Esslingen am Neckar

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Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.