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Donnerstag, August 16, 2018

Nova Minerals Limited - Hohe Gehalte an Nickel und Kobalt auf dem Chip-Loy-Projekt, Alaska & Bericht des Unternehmens

 

Melbourne, Victoria, Australien, 29. Mai 2018 - Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) („Nova“ oder „das Unternehmen“) berichten über die Unternehmensentwicklung und geben eine Zusammenstellung von Explorationsergebnissen bekannt. Die Zusammenstellung erfolgte durch Thomas Bundtzen (P. Geo., BS, MS), President von Pacific Rim Geological Consulting, Inc. (PRGCI), und bezieht sich auf das Chip-Loy-Projekt mit Vorkommen an Nickel, Kupfer, Kobalt und Silber, das sich im McGrath A-3 Quadrangle, Western Alaska Range, Alaska, befindet.

 

Alle Tabellen und Abbildungen sind in der originalen englischen Pressemitteilung zu sehen - Bitte hier anklicken.



Die Projekte Thompson Bros. (Lithium) und Estelle (Gold & Kupfer)

Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung des Projekts: Für das Thompson-Brothers-Lithium-Projekt befinden sich die metallurgischen Untersuchungen in der Phase der finalen Analyse und Überprüfung. Das Ziel der Tests ist die Herstellung von 3 kg an Konzentrat mit einem Gehalt an Li2O von ca. 6 %. Die Fähigkeit zur Produktion des Konzentrats dient sowohl der Gewinnung von Käufern als auch in Verhandlungen zur Finanzierung. Die Ergebnisse dieser letzten Analysen und Überprüfungen sollten Anfang Juni vorliegen. Die Arbeiten an der Definition einer ersten Ressource gemäß dem JORC-Standard liegen im Zeitplan.

Für das Estelle-Gold-Kupfer-Projekt befinden sich die Anträge auf Explorations-Bohrungen in einer fortgeschrittenen Phase des Genehmigungsverfahrens. Um Kosten zu sparen, auch hinsichtlich der „Kosten pro entdeckter Feinunze“, plant das Unternehmen den Kauf eines leichten Rückspül-Bohrgeräts. Dies wurde kurz in der Pressemitteilung vom 27. April 2018 über die Fortschritte des Estelle-Projekts erwähnt. Das anvisierte Bohrgerät wurde von den Directors während der vor kurzem gemachten Reise nach Kanada in Augenschein genommen. Dieser Gerätetyp kommt in Kanada oft zum Einsatz und ist für die Bedingungen und das Gelände, wie dem kanadischen Yukon Territory und Alaska, ausgelegt. Das Gerät wird von lediglich zwei Arbeitern bedient. Hinzu kommt eine herkömmliche Mannschaft für geologische und unterstützende Arbeiten. Die Kosten für das Gerät sind Teil der Joint-Venture-Aufwendungen von Nova Minerals. Das erste Bohrprogramm zielt auf die Oxide-Liegenschaft, wie am 27. April 2018 bekannt gegeben, ab. Hier ist ein Explorationsziel 1,1 Mio. bis 2,3 Mio. Feinunzen Gold in einem kleinen Bereich der anvisierten vererzten Zone.



Das Projekt Chip Loy (Nickel, Kupfer, Kobalt und Silber)

Wie am 7. Februar 2018 bekannt gegeben, hat Nova Minerals den Geologen Thomas K. Bundtzen aus Alaska engagiert. Bundtzen verstärkt als Berater das technische Team mit dem Ziel, die Exploration an den Standorten in Alaska zu beschleunigen. Bundtzen hat die bestehenden Explorationsergebnisse über das Chip-Loy-Projekt in der Western Alaska Range zusammen getragen.

Auf der Chip-Loy-Liegenschaft ist Exploration seit Mitte der 1960er Jahre zeitweise sowohl auf der Oberfläche als auch unterhalb der Oberfläche durchgeführt worden. Die letzte Exploration war im Jahr 2005. Bundtzen hat in den Jahren 1982, 1998, 2000 und 2001 Proben von der Liegenschaft gewonnen und die Liegenschaft kartiert, in einer Zeit, in der er sowohl für börsennotierte als auch nicht börsennotierte Unternehmen tätig war.

Die Chip-Loy-Liegenschaft befindet sich entlang eines steilen östlichen Gefälles des Straight Creek, der ein Zubringer des mittleren Zweiges des Kuskokwim River, der nordwärts fließt, ist. Die Liegenschaft besteht aus einer langen, nach Nordosten verlaufenden Zone mit Sulfiden, die innerhalb eines Teils eines verwitterten Diorite-Gabbro-Lagergangs liegt, der durch Glimmer-Sandstein, Schluffstein und Schiefer der Terra-Cotta-Sandstein-Formation aus dem Zeitalter des Mittel- bis Obersilur schneidet. Tatsächlich treten drei gestaffelte Lagergänge auf. Der höchste davon beherbergt die meiste bekannte Vererzung. Der Bereich, durch den die schwellförmigen Intrusionen scheiden, befindet sich strukturell auf dem südlichen Ausläufer einer regional umgedrehten Antikline, die von Gilbert und anderen (1988) als „Middle Fork Nappe“ benannt wurde. Alle auf Chip Loy beobachteten Sedimente haben eine Streichrichtung von 35 bis 55 Grad nach Norden und fallen 35 bis 60 Grad nach Südosten ab. Das entspricht der regionalen Struktur.

In die Zusammenstellung von Explorationsdaten gingen 52 Gesteins- und Erdproben von der Oberfläche und 163 analysierte Abschnitte aus 4 oberflächennahen Kernbohrungen ein. Dies führte zu einer detaillierten geologischen Karte und der Ausarbeitung von interpretierenden Karten senkrecht in die Erdoberfläche über das größere Projektgebiet. Zur Zusammenstellung gehörte auch die Prüfung der Bohrkerne und Anfertigung von kurzen Aufzeichnungen darüber, die sich im Besitz von Bundtzen in seiner Lagereinrichtung in Fairbanks, Alaska, befinden und bei der geologischen Interpretation geholfen haben.

Abbildung 1 zeigt die vermutete Geologie der Chip-Loy-Liegenschaft mit Einzeichnung der Standorte der Gewinnung von Proben und der Bohrstellen mit Ausrichtung. Zu den Datenquellen dieser geologischen Zusammenstellung gehören Herreid (1968), unveröffentlichte Karten, Arbeiten am Standort, wie Kartierung, die von Bundtzen 1998, 2000, 2001 und 2008 durchgeführt wurden.

 

Kanal-Gesteins-Proben

In früheren Explorationen wurden Erdproben von der Oberfläche zur Analyse von Geochemie und Alter gewonnen als auch fokussierte Versuche zur Bestimmung von repräsentativen Analysewerten über messbare Längen durch die Gewinnung von Gesteinsproben aus Kanälen gemacht. In allen Fällen waren die Werte repräsentativ für die vererzten Zonen, die parallel zu den Schwell-Form-Intrusionen gefunden wurden. Die gemessenen Intervalle lagen zwischen 2 und 10 Fuß Länge (0,61 bis 3,05 m). Sie treten in vier Linien ungefähr senkrecht zur Streichrichtung der Vererzung auf. Die Analyseergebnisse von ausgewählten Gesteinsproben aus Kanälen mit erhöhten Konzentrationen an Nickel, Kupfer, Silber oder Kobalt sind in Tabelle 1 angegeben und die Standorte der Gewinnung der Proben in Abbildung 1.

 

Tabelle 1 zeigt: Analyseergebnisse ausgewählter Gesteinsproben aus Kanälen mit erhöhten Konzentrationen an Nickel, Kupfer, Silber oder Kobalt



Kern-Bohrungen

Im Jahr 2001 war Bundtzen Leitender Beratender Geologe einer Firma, die vier Kernbohrungen auf der Chip-Loy-Liegenschaft niedergebracht hat. Die Bohrungen wurden von einem einzigen Standort aus niedergebracht, der sich etwas oberhalb des zentralen Teils des vererzten Diorit-Gabbro-Lagergangs befindet: Bohrungen CL01-01 (Azimuth 250°), CL01-02 (Azimuth 20°), CL01-03 (Azimuth 275°) und CL01-04 (Azimuth 120°). Diese Bohrungen wurden in Tiefen von 173 bis 255 Fuß (ca. 52 bis 78 m) niedergebracht.

Bundtzen überprüfte die bestehenden Aufzeichnungen zu den Bohrkernen und kurz auch die Bohrkerne selbst, die zertifizierten Analyseergebnisse von ALS Chemex (die heutige ALS Minerals), und erstellte zusammenfassende Aufzeichnungen über die vier Bohrungen. Die Aufzeichnungen zeigen bedeutende vererzte Zonen in allen vier Bohrungen: 1) 70 Fuß (21,3 m) in CL01-01; 2) 54 Fuß (16,46 m) in CL01-02; 3) 71,0 Fuß (21,6 m) in CL01-03 und 4) 48 Fuß (14,61 m) in CL01-04. Ausgewählte vererzte Abschnitte des Bohrkerns mit anomalen Werten an Nickel, Kobalt, Kupfer und Silber werden in Tabelle 2 gezeigt. Die Bohrungen CL01-02 und CL01-06 zeigen die vielversprechendsten Werte an Kobalt und Nickel über bedeutende Abschnitte der Proben.

Abbildung 3 zeigt einen Schnitt senkrecht in die Erdoberfläche von Linie A bis A der Abbildung 1. Diese wurde von Bundtzen sowohl mit Informationen von der Oberfläche als auch von Bohrkernen erstellt und zeigt strukturelle Aspekte der Liegenschaft (Abbildung 1) mit den Bohrstandorten von CL01-03 und CL01-04.

Die Analyse der Bohrkernproben von 2001 erfolgte für die Elemente Au, Pt und Pd gemäß der ICP-MS-Methode und für die restlichen Elemente gemäß der ICP-Methode. Es wurden Proben aus 15 Abschnitten der Bohrkerne gewonnen. Die meisten Bohrkernabschnitte hatten eine Länge von 2,5 bis 5 Fuß. Der NQ-Kern wurde mit einer Säge zerteilt. Die Hälfte der Probe wurde an ALS Chemex (die heutige ALS Minerals) gesendet. Die andere Hälfte wird in Fairbanks gelagert und steht für eine Überprüfung zur Verfügung. Von allen Bohrkernen wurden Fotos gemacht.



Tabelle 2 zeigt: Analyseergebnisse ausgewählter Bohrkernabschnitte mit erhöhten Gehalten an Nickel, Kobalt und Silber

 

Tabelle 3 zeigt: Details der einzelnen Bohrungen

 

Abbildung 2 zeigt: Interpretation eines Schnitts senkrecht in die Erdoberfläche (in Abbildung 1 von A nach A) auf der Chip-Loy-Liegenschaft mit den Bohrungen CL01-03 und CL01-04



Vererzung

Bedeutende Sulfid-Vererzungen wurden in allen vier Bohrungen und im an die Oberfläche tretenden Gestein angetroffen. Die Chip-Loy-Liegenschaft beherbergt verteiltes bis halb-massives Pyrrhotite (FeS), das einhergeht mit Chalcopyrit (CuFeS2), Pentlandit ((Fe,Ni)9S8), geringe bis sehr geringe Mengen an Cubanit (CuFe2S3), Sphalerit (ZnS), Bravoit ((Fe,Ni,Co)S2), Violarit ((Fe,Ni2)S4) und Tetradymit (Bi2Te2S). Die meiste Arbeit zur Bestimmung der Minerale wurde von der Firma Cannon Microprobe aus Seattle, Washington (USA) durchgeführt. Sie analysierte mehrere Gesteinsproben mit hoher Vererzung in früheren Jahren.

Nickel ist wahrscheinlich eingebettet in Pentlandit und Ni-führendem Pyrrhotit oder möglicherweise Violarit. Letzteres wird als ein Verwitterungsprodukt eines ursprünglichen Sulfid-Minerals, wie Pentlandit angesehen. Kobalt in den Bohrkernen und in den Proben von der Oberfläche könnte Bravoit sein.

Die interessanten Metalle auf der Chip-Loy-Liegenschaft sind Nickel, Kupfer und Kobalt. In den meisten bisherigen Explorationen wurden Proben von der Oberfläche und Gesteinsproben hinsichtlich ihres Gehalts an Gold, Silber, Platin und Palladium untersucht. Mit der Ausnahme einer Probe fanden sich keine bedeutenden Konzentrationen an Gold, Platin und Palladium. Aber etwas Silber wurde durchgehend in den meisten der Sulfid beinhaltenden vererzten Abschnitte gefunden. Die Prüfung der analytischen Informationen legt nahe, dass die höchsten Silbergehalte zusammen mit höheren Kupfergehalten auftreten.



Weitere Arbeiten auf Chip Loy

Das Unternehmen konzentriert sich weiter auf die zwei Kern-Projekte Thompson Bros. (Lithium) und Estelle (Gold, Kupfer), aber plant Exploration auf Chip Loy.

 

Herr Avi Kimelman, Managing Director von NVA, sagt:

"Wir freuen uns über die Ergebnisse von Thomas Bundtzen. Sie zeigen deutlich den Wert des Chip-Loy-Projekts im Projekt-Portfolio des Unternehmens auf. Diese Arbeiten selbst zu durchzuführen und diese Daten zu sammeln hätte dem Unternehmen mehr als 1 Mio. Dollar gekostet. Vorsichtige Auswahl von Liegenschaften und Hingabe zur Exploration in dieser Region haben uns eine einzigartige Gelegenheit in diesem Nickel-Kobalt-Projekt gegeben – und das zu minimalen Kosten und nur wenig weiteren erforderlichen Ausgaben. Der vor kurzem gestiegene Marktwert für Anteile an Nickel-Kobalt-Projekten, insbesondere wenn sie in Sulfid-Form vorliegen, schafft Wert für Aktionäre und weitere Chancen angesichts der Sulfid-Vererzungen auf Chip Loy mit der Möglichkeit weiterer Entdeckungen. Unser unmittelbares Ziel ist die Fortsetzung der Entwicklung der Projekte Thompson Brothers und Estelle. Das Board of Directors prüft laufend Möglichkeiten die Entwicklung zu beschleunigen und die Werte im Projekt-Portfolio aufzuschließen zum Vorteil des Unternehmens und unserer Aktionäre.“

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgenden Manager, oder besuchen die Unternehmens Webseiten www.novaminerals.com.au:


Nova Minerals Limited

Louie Simens
Executive Director

Tel. +61-3-96 14 06 00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Im deutschsprachigen Raum:
 

AXINO GmbH
Neckarstraße 45
73728 Esslingen am Neckar 

Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.axino.de

 

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.

Beginn der Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings in Kürze

 

·         Fünf 1-Tonnen-Stichproben aus den Tailings liefern insgesamt 46,37 Gramm Gold in Barrenform.

·         Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t.

·         Weitere fünf Proben werden entnommen und nächste Woche bekannt gegeben.

·         Die Aufbereitung einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings wird in Kürze in Hammermühle 3 beginnen.

·         Eine vierte Hammermühle (Kapazität von 25 Tonnen pro Stunde) wurde bestellt.

·         Die Tailings-Aufbereitung und das Hochfahren des Untertageabbaus könnte Orinoco in eine solide Liquiditätslage bringen.

 

 

Orinoco Gold Limited (ASX: OGX) (Orinoco oder das Unternehmen) berichtet über den neuesten Stand der Probennahmen aus ihren Tailings-Halden.

 

Fünf Tailings-Proben haben einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t

Fünf 1-Tonnen-Stichproben wurden in der Hammermühle 2 (Kapazität von 400kg pro Stunde) aufbereitet und lieferten insgesamt 46,37 Gramm Gold. Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t. Die Gehalte jeder 1-Tonnen-Probe waren 4,75 g/t, 11,90 g/t, 10,14 g/t, 9,86 g/t und 9,72 g/t.

 

Dieser Test wurde an einer der trocken aufgeschütteten Tailings-Halden des Unternehmens unter der Leitung unseres Geologenteams durchgeführt. Die 1-Tonnen-Proben wurden in Tiefen von bis zu 4m entnommen und schlossen zwei vertikale Gräben ein. Siehe Tabelle 1 und Karte 1. Wichtig ist, dass diese Halde nicht aus Tailings bestand, die aus der Aufbereitung des höhergradigen und feineren Goldes der Zone Mestre stammten, was unserer Vermutung nach ebenfalls in die Tailings gelangte.

 

Obwohl diese Proben nicht als repräsentativ für den gesamten Bestand der Tailings-Halden betrachtet werden können, so sind die ausgebrachten hochgradigen Gehalte ermutigend. Orinoco wird eine Schätzung der Tailings-Volumen liefern und das Gehaltsverständnis durch fortgesetzte Beprobung der Tailings-Halden verbessern.   Ein zweiter Satz mit fünf Proben wird nächste Woche bekannt gegeben und die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe wird in Kürze beginnen.

 

Das Unternehmen hofft, dass durch Wiederaufbereitung die Tailings die Quelle einer kostengünstigen Goldproduktion sein könnten, die in Zukunft dem Unternehmen einen beachtlichen Cashflow bieten könnte. Die Tailings könnten eine wichtige Quelle für Material zum Mischen mit unserem viel höhergradigen untertägigen Erz bilden, dessen kommerzieller Abbau nächste Woche beginnt, wenn die Hammermühle 3 voll einsatzbereit ist. Die Hammermühle 3 wird diesen Samstag mit der Aufbereitung des Abraums beginnen. Während der Inbetriebnahme unserer Hammermühle 2 Mitte Januar bereiteten wir überraschend Abraum mit einem durchschnittlichen Gehalt von 15,42 g/t in der Mühle auf, siehe Pressemitteilung vom 24. Januar 2018, „Betriebs-Update Cascavel“. Wir werden im Laufe der Inbetriebnahme der Hammermühle 3 zur gleichen Abraumhalde zurückkehren.

 

Obwohl wir erst in der Frühphase der Bewertung des Potenzials der Tailings-Ressource sind, so ist die Kontinuität dieser ersten Ergebnisse sehr ermutigend.  

 

Tabelle 1 bietet eine Zusammenfassung der ersten fünf Chargen, die vor Kurzem aufbereitet wurden.

 

Tabelle 1. Koordinaten und Au-Ausbringung, siehe originale englische Pressemitteilung

 

Karte 1. Karte der ersten Probennahmestellen

 

Beginn der Großprobennahme aus Tailings

Die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus den Tailings wird in Kürze nach der Inbetriebnahme der Produktionshammermühle (25t/h) am Samstag beginnen.

 

Diese Großprobe wird das Vertrauen in die Gehaltsschätzungen der Tailings erhöhen und uns einen besseren Hinweis auf den möglichen Gesamtgehalt der Tailings-Halden liefern.

 

Beschreibung des Testverfahrens der Tailings-Proben

Die Probennahmestellen wurden von unserer Geologieabteilung in 18m-Abständen markiert, die Koordinaten wurden festgehalten und die Aushubtiefe aufgezeichnet (Tabelle 1). Die Geologen überwachten die Aushubarbeiten für die Probe, um die Probenvollständigkeit zu gewährleisten. Die 1-Tonnen-Probe wurde dann entnommen und auf einer sterilen Plane aufgeschüttet (Abbildungen 2 u. 3). Das Material wurde in der Hammermühle 2 (400kg/h) aufbereitet, die mit zwei 18kg-Hämmern und Sieben mit 1mm Maschengröße ausgestattet ist. Nach Aufbereitung in der Hammermühle fällt das Material in eine Goldfalle, die mit einer manuell kontrollierten Pressluft- und Frischwasserzufuhr ausgestattet ist. Die Pressluft durchmischt das Material, während der Frischwasserzufluss die Schwebstoffe fortträgt. Die Schwebstoffe passieren eine Waschrinne, die mit Teppichen zur Goldrückhaltung ausgelegt ist.

 

Abbildung 1. Baggerlader beim Ausbaggern der Tailings-Probe

 

Nach jeder Probe wurde die Hammermühle gründlich gereinigt, um eine Kontamination der nächsten Probe zu verhindern. In der Goldfalle zurückgehaltene Schwermineralkonzentrate werden von Hand ausgewaschen. Die Teppiche werden gefaltet und in einer kontrollierten Umgebung gereinigt. Die gesamte Endbehandlung des Goldkonzentrats erfolgt im sicheren Goldraum.

 

Das Mahlverfahren wird mittels CCTV aufgezeichnet und von leitenden Mitarbeitern überwacht, um die Verfahrensintegrität zu gewährleisten. Die Endbehandlung wird im Goldgewinnungsraum unter strengen Sicherheitskontrollen und Anwesenheit eines Abteilungsleiters durchgeführt.

 

Abbildungen 2 u. 3. Proben auf Planen zur Minimierung der Kontamination

 

Vierte Hammermühle mit einer Kapazität von 25t/h wurde bestellt

Das Unternehmen meldet ebenfalls, dass eine vierte Hammermühle bestellt wurde, die ebenfalls in der Lage ist, 25 Tonnen pro Stunde (25t/h) aufzubereiten. Sie sollte Mitte März eintreffen. Dies sollte es Cascavel ermöglichen, die Produktion weiter zu erhöhen und ebenfalls Erze aus einigen unserer Nachbarliegenschaften zu testen. Im Dezember begann der Versuchsabbau auf unserem Konglomeratziel Elisio, wo historische Bohrungen 33m mit 4,22 g/t Gold und 28m mit 3,96 g/t Gold lieferten. Wie in der Pressemitteilung vom 8. November mit dem Titel „Orinoco Confirms Significant Conglomerate-Hosted Gold Potential at Eliseo Project“ gemeldet, besitzt dieses Ziel eine Gesamtstreichlänge von 16km. Die vierte Hammermühle wird unserem Geologenteam eine größere Flexibilität zum Test der Erze von Elisio (und anderer Ziele) geben, ohne eine allzu große Verzögerung beim Produktionsanlauf in der Mine Cascavel zu verursachen. Sollte sich der Produktionsanlauf in Cascavel in diesem Tempo fortsetzen, dann zieht das Management ebenfalls die Hinzunahme einer viel größeren Kugelmühle in Erwägung. Die Ergebnisse der Großprobe aus Eliseo werden nächste Woche bekannt gegeben.

 

Stellungnahme des COO

Chief Operating Officer, Richard Crew, äußerte sich dazu: „In meinen 30 Jahren im Bergbaugeschäft habe ich nur ein anderes Projekt mit solchen hohen Tailings-Ergebnissen gesehen. Obwohl die Probengröße sehr gering ist und nicht als ein Anzeichen dafür betrachtet wird, wie viel Gold in der gesamten Halde enthalten ist, so ist die Tatsache, dass jede der fünf Proben einen ausgezeichneten Goldgehalt enthielt, äußerst ermutigend. Wir freuen und darauf, 1.000 Tonnen des Tailings-Materials durch unsere größere Hammermühle zu schicken, um uns einen weiteren Einblick in die Tailings zu verschaffen. Aufgrund der Informationen, die wir durch den „Back-to-Basics“-Ansatz erhielten, haben wir jetzt ein besseres Verständnis, warum Orinoco in diesen letzten 18 Monaten so eine schwere Zeit hatte und wir freuen uns darauf, unser Unternehmen wieder auf den richtigen Weg zu bringen.“

 

Die Ergebnisse sind ein weiterer Beweis, dass Cascavel das Potenzial besitzt, eine der reichhaltigsten Goldminen in Lateinamerika zu sein. Bis dato hatten unsere 29 1-Tonnen-Proben aus verschiedenen Bereichen der Mine einen durchschnittlichen Gehalt von 38,7 g/t Gold, wie am 24. Januar 2018 in unserem Betriebs-Update Cascavel berichtet wurde. Dies ist ein guter Vergleich mit den ersten 40 Panel-Proben, die einen durchschnittlichen Gehalt von 47,2 g/t hatten, siehe Pressemitteilung vom 17. Januar 2018 mit Titel „Analysenergebnisse aus Zone Mestre zeigen sehr hohe Goldgehalte von bis zu 265 g/t“. Weitere 19 Proben aus der Zone Mestre werden später in dieser Woche bekannt gegeben.

 

Zum Abschluss, die ersten fünf 1-Tonnen-Tailings-Proben mit durchschnittlich 9,27 g/t geben uns einen gewissen Anhaltspunkt, wie viel Gold die Gravitationsanlage in den vergangenen 18 Monaten nicht abgeschieden hat, was unser Vertrauen in das wahre Potenzial der Mine Cascavel stärkt.

 

9,72 Gramm vor dem Schmelzen

 

Fotos von Gold aus trocken aufgeschütteten Tailings

 

4,75 Gramm                            11,90 Gramm

 

 

 

 

 

10,14 Gramm                          9,86 Gramm