Mittwoch, Mai 23, 2018

Orinoco Gold Limited - Begriffliche Korrektur Pressemitteilung vom 6.3.2018 - Bohrbeginn auf Antena – Xupe mit Hoffnung auf hochgradige im Tagebau abbaubare Ressourcen

 

Stirling, Western Australia, 9. März 2018 - Orinoco Gold Limited (ASX: OGX, FSE: 8OR) („Orinoco“ oder „das Unternehmen“) informiert hiermit den Markt, dass die frühere Pressemitteilung vom 6. März 2018 unbeabsichtigt verschiedene Hinweise auf „Ressourcen“, „beste Gesteinssplitterproben“ und „beste historische Bohrungen“ enthielt.

Das Unternehmen möchte klarstellen, dass es gegenwärtig keine zu berichtenden Ressourcen gibt und alle Hinweise auf „Ressourcen“ zu „Vererzung“ umgeändert wurden.

Zum Zweck der Klarstellung hat das Unternehmen eine aktualisierte Version der Pressemitteilung vom 6. März angefügt, die die angesprochenen Änderungen enthält. Eine zusätzliche Klarstellung der Ergebnisse der Gesteinssplitterproben und der historischen Explorationsergebnisse wurde eingeschlossen.


Korrigierte Pressemitteilung:

 

Orinoco Gold Limited (ASX: OGX; FSE: 8OR) (Orinoco oder das Unternehmen) berichtet den Beginn eines vorläufigen Bohrprogramms auf ihren sich zu 100% in Unternehmensbesitz befindlichen Lagerstätten Antena und Xupe. Die zwei Lagerstätten liegen im Zentralteil des Faina Greenstone Belt nur 8km von der Aufbereitungsanlage Cascavel entfernt und zwischen den Lagerstätten Cascavel und Sertao entlang der gleichen vererzten Struktur. Sie befinden sich innerhalb bestehender Bergbaukonzessionen und sie wurden in der Vergangenheit in 5 flachen Tagebaugruben abgebaut. Der Abbau zielte auf den oberen Oxidteil der Lagerstätten (Abbildungen 1 und 2). Die Liegenschaften bilden Teil des geplanten 70/30 MOU Joint Venture mit AngloGold, das zurzeit im Gespräch ist.


Wichtige Punkte:

• Die Lagerstätten Antena – Xupe liegen 8km südlich von Cascavel und wurden in der Vergangenheit von Troy Resources abgebaut.

• Troy Resources ließ fünf flache Tagebaugruben zurück. Orinoco hofft diese wieder zu eröffnen in Erwartung weiterer Bohrungen und Genehmigungen.

• Eine vor Kurzem aus der Wand der Tagebaugrube Antena South entnommene 70kg-Probe lieferte 19,97 g/t Au.

• Eine selektive Entnahme von Gesteinssplitterproben aus der ausstreichenden vererzten Einheit wurde durchgeführt.

• Die Lagerstätten befinden sich innerhalb von zwei Bergbaukonzessionen, was die Erteilung der Umweltlizenzierung vereinfachen sollte.

• Das Team hat Datenneuinterpretationen, Feldkartierungen, Gesteinssplitterprobennahmen und eine IP-Erkundung durchgeführt.

• Die von OGX durchgeführte IP-Erkundung zeigt in Verbindung mit historischen IP-Erkundungen und Bohrdaten, dass der Erzkörper gefaltet ist und sich in Fall- und Streichrichtung fortsetzt. Der Erzkörper ist zur Tiefe vollständig offen.

• Historische Bohrergebnisse zeigen in geringer Tiefe liegende, entlang des flachen Einfallens vorkommende nicht abgebaute Ressourcen: 44m mit 1,48 g/t (ab 11m Tiefe) einschl. 23m mit 2,4 g/t (ab 16m Tiefe) und 6m mit 4,48 g/t (ab 33m Tiefe) – (GVD 467).

• Die Kosten von OGXs 11 Bohrungen umfassendem Bohrprogramm werden auf 350.000 AUD (vor Analysen) geschätzt. Die Bohrarbeiten begannen am 26. Februar. Die Bohrarbeiten sollten bis Ende März abgeschlossen sein und werden von Servitec Foraco durchgeführt.

• Die ersten Bohrkerne werden später in dieser Woche zur Analyse geschickt und die geologische Analyse der zusätzlichen Ergebnisse wird im April veröffentlicht.

 

Antena – Xupe besitzen das Potenzial, eine neue wichtige Quelle der Goldproduktion für das Unternehmen zu werden. Die Tagebaugruben sind für den Abbau fertig, aber weitere Arbeiten müssen durchgeführt werden, um den Gehalt und die Struktur zu verstehen, bevor ein Minenplan entwickelt wird. Der Bau einer eigenständigen Anlage oder der Transport zur Aufbereitungsanlage Cascavel muss ebenfalls beurteilt werden und könnte einen Carbon-in-Leach-Kreislauf (CIL) auf dem Gelände notwendig machen (Cascavel verfügt über keinen CIL-Kreislauf). Die zukünftigen Investitionskosten zur Entwiclung der Tagebaugruben werden laut Erwartungen durch Cascavels Goldproduktion finanziert werden. Die Arbeiten bilden Teil unserer „Back-to-Basics“-Strategie zur Maximierung des Shareholder-Value durch bessere Nutzung der beachtlichen Ressourcen in einer investitionskosten- und betriebskosteneffizienten Weise, die das Unternehmen auf seinem Liegenschaftspaket besitzt. Wir beabsichtigen die Beschleunigung der Entwicklung und nicht dem Markt eine mit JORC konforme „nachgewiesene u. vermutete Ressource zu liefern, sondern eher eine Ressource in der Kategorie „geschlussfolgert“. Wir möchten unsere Bohrdollars maximieren, um die Struktur und die potenziellen Gehalte abzugrenzen. Das Vertrauensniveau, das wir für diesen Goldgürtel haben und sein Aufwärtstrend neigen dazu, dass die Gehalte in den Bohrungen oft zu einer Unterschätzung der wahren Gehalte in der Aufbereitung führen können. Dies zeigte sich in unserer benachbarten Mine Sertao (die jetzt geflutet ist), wo Western Mining einen Gehalt von im Durchschnitt 14 g/t erbohrte, aber Troy einen Gehalt von im Durchschnitt 29 g/t förderte.

 

Exploration

Ende 2017 führte unser OGX-Explorationsteam umfangreiche Arbeiten am historischen Datenbestand durch gefolgt von detaillierten Feldkartierungen, Gesteinssplitterprobennahmen und einer IP-Erkundung. Basierend auf den Ergebnissen dieser Arbeiten, wurde eine neue Interpretation des Erzmodells ausgearbeitet und im Gelände getestet. Die Neukartierung zeigte, dass alle kleinen Gruben in der gleichen Gesteinsabfolge liegen, die mindestens in drei Ereignissen gefaltet wurde, was ein ausgeprägtes Faltungsmuster generierte, das diese Gesteinsabfolge schwer erkennbar macht. (Abbildung 2).


Gesamtbersicht 060318

Abbildung 1. Regionale Karte und Lage der Hauptziele, beachten Sie die Lage von Antena, Cascavel, Eliseo und Sertao.


Geologische Karte Antena Xupe 060318

Abbildung 2. Neue geologische Karte von Antena – Xupe und Lage der alten Tagebaugruben entlang der gleichen vererzten gefalteten Abfolge.

 

Tagebaugruben

Die historischen Tagebaugruben liegen an den Scharnieren der Synklinale, wie in den neu interpretierten Profilschnitten in Abbildung 3 zu sehen ist. Die Scharniere der Antiklinale (bevorzugt für eine Goldanreicherung) wurden wegerodiert. Die Achsen der Antiklinalen tauchen sanft nach Osten (und untergeordnet nach Westen) ab. Abbildung 4 zeigt ein Foto der Westwand der Tagebaugrube Antena South und die Interpretation der sanft nach Westen abtauchenden Antiklinalenachse.


Geologische Modell Antena Xupe 060318

Abbildung 3. Profilschnitt, der in Grün das geologische Modell von Troy Resources für die abgebauten Ressourcen und in Violett die Interpretation der Antiklinalenscharniere zeigt.

 

Profilschnitt Tagebaugrube Antena 060318

Abbildung 4. Tagebaugrube Antena South zeigt die gefaltete Erzzone und die Interpretation der Antiklinalenachse.

 

Dies bedeutet, dass jene Antiklinalenscharniere entlang der Einfallsrichtung erhalten sind und durch kurze Bohrungen leicht erreicht werden können. Tatsächlich wurde eine der besten historischen Bohrungen (GVD 467) aller Wahrscheinlichkeit nach zum Test der Fallrichtung der Achse niedergebracht und lieferte 44m mit 1,48 g/t (ab 11m Tiefe) einschl. 23m mit 2,4 g/t (ab 16m Tiefe) und 6m mit 4,48 g/t (ab 33m Tiefe).

 

Erzcharakteristika

Das Erz ist durch eine Reihe von Quarzgängen charakterisiert, die mit einer starken Sulfidierung in Zusammenhang stehen. Es ist in Serizit-Chlorit-Quarz-Schiefer beherbergt und kommt als konkordante und subdiskordante Gruppe von Quarzgängen mit starker Sulfidalteration (Pyrit, Arsenkies) vor. Die hydrothermale Alteration ist stark und gekennzeichnet durch das Auftreten von Serizit, grünem Glimmer, Karbonat, Sulfide und Quarz (Fotos). Die Lagerstätte kann als klassische orogene Goldlagerstätte klassifiziert werden und ist regional der Lagerstätte Serra Grande Mine (+5 Mio. Unzen) sehr ähnlich, die im Besitz der Anglo Gold Ashanti ist und in einem Grünsteingürtel in der gleichen geologischen Region liegt.


Antena Erz I 060318  Antena Erz II 060318

Fotos: Antena-Erz in den Wänden der Tagebaumine Antena South

 

Die Entnahme von Gesteinssplitterproben entlang des gefalteten vererzten Horizonts lieferte sehr gute Gehalte (bis zu 54,9 g/t Gold). Das zeigt, dass die Vererzung noch in einigen nicht erkundeten Sektoren entlang des Streichens der Abfolge ausstreicht und das Potenzial entlang dieser Streichrichtung öffnet. Im Folgenden die Ergebnisse mit über 1g/t Gold:



Tabelle 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Ergebnisse der Gesteinssplitterproben mit über 1 g/t Gold aus dem Gebiet Antena – Xupe: Bitte hier anklicken.

 

Probennahme in Tagebaugrube

Eine große, 70kg schwere Probe wurde an der Südwand der Tagebaugrube Antena South (Foto) entnommen und in unserem internen Labor aufbereitet (gewogen, zerkleinert und vermahlen) und anschließend auf einem Rütteltisch in der Aufbereitungsanlage Cascavel aufkonzentriert. Die Ergebnisse (Gewicht der Probe, physikalisch gewonnenes Gold und Tailings-Analysen) zeigen einen Gehalt von im Durchschnitt 13,97 g/t Gold für das Erz.


Wand Tagebaugrube Antena 060318  Wand Tagebaugrube Antena mit Arbeiter 060318

Fotos: Übersicht und Detail, Wand der Tagebaugrube Antena South

 

Geophysik – IP-Erkundung

Im Jahr 2017 wurde von OGX Exploration über dem Hauptbereich von Antena eine geophysikalische IP-Erkundung durchgeführt. Die Daten wurden dann invertiert und zusammen mit den historischen IP-Daten (von Troy) modelliert. Alle bearbeiteten Sektionen zeigten einen relevanten Kontrast (starke Aufladbarkeit) in Zusammenhang mit dem Erzkörper, der zuvor mit den historischen Bohrdaten modelliert wurde. Diese positive Anomalie deutet einen gefalteten vererzten Korridor an, der kontinuierlich nach Südwesten abtaucht. Die historische Bohrung GVR 467, deren Ergebnisse in dieser Pressemitteilung beschrieben werden, durchteufte diese geophysikalische Anomalie und lieferte einen ausgezeichneten Abschnitt, wie beschrieben. Sie zeigte, dass die Anomalie mit dem Erz in Zusammenhang steht und die Erkundung präzise ist (Abbildung 5).


IP Modell rund um Tagebaugrube 060318

Abbildung 5. Invertiertes IP-Modell zeigt eine kontinuierliche Erzzone in Zusammenhang mit der hohen Aufladbarkeitsanomalie. Beachten Sie die Lage der Tagebaugruben und der Bohrung GVR 467.

 

Historische Bohrungen

Die Datensammlung der historischen Bohrungen zeigt einige sehr positive Ergebnisse. Ein Teil des von den historischen Bohrungen durchteuften Erzes wurde bereits abgebaut, wie in dieser Pressemitteilung besprochen. Basierend auf einer Neubewertung der historischen topografischen Aufnahme durchteuften jedoch einige der positivsten Bohrungen das noch nicht abgebaute Erz, was das Potenzial für eine zusätzliche Vererzung öffnet. Zusammenfassend, obwohl ein Teil des durch die historischen Bohrungen abgedeckten Gebietes bereits abgebaut wurde, so deutet der Datensatz das Vorkommen von Ausläufern der vererzten Einheit unmittelbar in Fallrichtung der nicht abgebauten Bereiche an. Die historischen Bohrungen schließen ein:

GVD220 : 3m mit 8,31 g/t Au (0m – 3m) einschl. 1,26m mit 12,75 g/t Au (0,8m – 2,06m)
GVD221: 5m mit 13,96 g/t Au (0m – 5m) einschl. 1,68m mit 22,96 g/t Au (0m – 1,68m)
GVD222: 10,45m mit 6,25 g/t Au (3,9m – 14,35m) einschl. 1,55m mit 14,01 g/t Au (7,04m – 8,59m), einschl. 1,17m mit 14,47 g/t Au (11,93m – 13,1m)
GVP109: 16m mit 8,67 g/t Au (12m – 28m) einschl. 3m mit 20,47 g/t Au (13m – 16m) einschl. 2m mit 17,64 g/t Au (23m – 25m)
GVD214: 4,5m mit 8,12 g/t Au (10,5m – 15m) einschl. 1,12m mit 25,73 g/t Au (12,63 – 13,75m)
GVD216: 3m mit 6,99 g/t Au (0m - 3m) einschl. 0,97m mit 15,38 g/t Au (1m – 1,97m)
GVP100: 9m mit 8,85 g/t Au (0m – 9m) einschl. 5m mit 14,03 g/t Au (0m – 5m) einschl. 1m mit 26,64 g/t Au (0m – 1m)

 

OGXs Bohrprogramm

OGXs vorläufige Bohrungen begannen am 26. Februar (Foto). Das erste Programm umfasst 11 Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von 1.600m. Das Ziel des anfänglichen Programms ist der Test des oben besprochenen Vererzungsmodells. Folglich werden sich die Bohrungen darauf konzentrieren, die Kontinuität der in den kleinen Gruben entlang der Fallrichtung ausstreichenden Vererzung testen, die durch die IP-Erkundung angedeutet wurde. Die Bohrungen werden ebenfalls das Vorkommen von möglichen Antiklinalenscharnieren testen. Falls das Modell bestätigt wird, wird ein zweites Programm durchgeführt, um die Ausdehnung der Vererzung weiter abzugrenzen.


Bohrturm Antena Xupe 060318

Foto: Bohrarbeiten auf Antena – Xupe begannen am 26. Februar 2018.

Unser Chef-Geologe, Dr. Marcelo de Carvalho, sagte: "Wir sind von diesen ersten Bohrungen auf Antena – Xupe begeistert. Die Arbeiten, die unser Team im vergangenen Jahr auf dem Ziel durchführte, hat mitgeholfen, das Potenzial für signifikante Erweiterungen der Vererzung zu öffnen. Die Kombination der historischen Bohrungen mit den neuen Geländekartierungen und Gesteinssplitterprobennahmen sowie mit der IP-Erkundung zeigte, dass der Erzhorizont gefaltet und mächtig ist, sanft abtaucht und nahe der Oberfläche liegt. Diese Beobachtungen in Verbindung mit dem guten Durchschnittsgehalt, der aus der Tagebauprobe erhalten wurde sowie der historischen Bohrungen zeigt deutlich das große Potenzial der Lagerstätten Antena und Xupe für einen Abbau mittels flacher Tagebaugruben. Es ist ebenfalls wichtig zu sagen, das sie innerhalb der Bergbaukonzessionen liegen, was eine vollständige Lizenzierung viel einfacher macht."

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Manager, oder besuchen die Unternehmens Webseiten www.orinocogold.com:


Orinoco Gold Limited

Jeremy Gray
Managing Director

Joseph Pinto
Non-Executive Chairman

Tel. +61-8-9482 0540
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Im deutschsprachigen Raum:
 

AXINO GmbH
Neckarstraße 45
73728 Esslingen am Neckar 

Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.axino.de

 

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.

Beginn der Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings in Kürze

 

·         Fünf 1-Tonnen-Stichproben aus den Tailings liefern insgesamt 46,37 Gramm Gold in Barrenform.

·         Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t.

·         Weitere fünf Proben werden entnommen und nächste Woche bekannt gegeben.

·         Die Aufbereitung einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings wird in Kürze in Hammermühle 3 beginnen.

·         Eine vierte Hammermühle (Kapazität von 25 Tonnen pro Stunde) wurde bestellt.

·         Die Tailings-Aufbereitung und das Hochfahren des Untertageabbaus könnte Orinoco in eine solide Liquiditätslage bringen.

 

 

Orinoco Gold Limited (ASX: OGX) (Orinoco oder das Unternehmen) berichtet über den neuesten Stand der Probennahmen aus ihren Tailings-Halden.

 

Fünf Tailings-Proben haben einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t

Fünf 1-Tonnen-Stichproben wurden in der Hammermühle 2 (Kapazität von 400kg pro Stunde) aufbereitet und lieferten insgesamt 46,37 Gramm Gold. Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t. Die Gehalte jeder 1-Tonnen-Probe waren 4,75 g/t, 11,90 g/t, 10,14 g/t, 9,86 g/t und 9,72 g/t.

 

Dieser Test wurde an einer der trocken aufgeschütteten Tailings-Halden des Unternehmens unter der Leitung unseres Geologenteams durchgeführt. Die 1-Tonnen-Proben wurden in Tiefen von bis zu 4m entnommen und schlossen zwei vertikale Gräben ein. Siehe Tabelle 1 und Karte 1. Wichtig ist, dass diese Halde nicht aus Tailings bestand, die aus der Aufbereitung des höhergradigen und feineren Goldes der Zone Mestre stammten, was unserer Vermutung nach ebenfalls in die Tailings gelangte.

 

Obwohl diese Proben nicht als repräsentativ für den gesamten Bestand der Tailings-Halden betrachtet werden können, so sind die ausgebrachten hochgradigen Gehalte ermutigend. Orinoco wird eine Schätzung der Tailings-Volumen liefern und das Gehaltsverständnis durch fortgesetzte Beprobung der Tailings-Halden verbessern.   Ein zweiter Satz mit fünf Proben wird nächste Woche bekannt gegeben und die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe wird in Kürze beginnen.

 

Das Unternehmen hofft, dass durch Wiederaufbereitung die Tailings die Quelle einer kostengünstigen Goldproduktion sein könnten, die in Zukunft dem Unternehmen einen beachtlichen Cashflow bieten könnte. Die Tailings könnten eine wichtige Quelle für Material zum Mischen mit unserem viel höhergradigen untertägigen Erz bilden, dessen kommerzieller Abbau nächste Woche beginnt, wenn die Hammermühle 3 voll einsatzbereit ist. Die Hammermühle 3 wird diesen Samstag mit der Aufbereitung des Abraums beginnen. Während der Inbetriebnahme unserer Hammermühle 2 Mitte Januar bereiteten wir überraschend Abraum mit einem durchschnittlichen Gehalt von 15,42 g/t in der Mühle auf, siehe Pressemitteilung vom 24. Januar 2018, „Betriebs-Update Cascavel“. Wir werden im Laufe der Inbetriebnahme der Hammermühle 3 zur gleichen Abraumhalde zurückkehren.

 

Obwohl wir erst in der Frühphase der Bewertung des Potenzials der Tailings-Ressource sind, so ist die Kontinuität dieser ersten Ergebnisse sehr ermutigend.  

 

Tabelle 1 bietet eine Zusammenfassung der ersten fünf Chargen, die vor Kurzem aufbereitet wurden.

 

Tabelle 1. Koordinaten und Au-Ausbringung, siehe originale englische Pressemitteilung

 

Karte 1. Karte der ersten Probennahmestellen

 

Beginn der Großprobennahme aus Tailings

Die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus den Tailings wird in Kürze nach der Inbetriebnahme der Produktionshammermühle (25t/h) am Samstag beginnen.

 

Diese Großprobe wird das Vertrauen in die Gehaltsschätzungen der Tailings erhöhen und uns einen besseren Hinweis auf den möglichen Gesamtgehalt der Tailings-Halden liefern.

 

Beschreibung des Testverfahrens der Tailings-Proben

Die Probennahmestellen wurden von unserer Geologieabteilung in 18m-Abständen markiert, die Koordinaten wurden festgehalten und die Aushubtiefe aufgezeichnet (Tabelle 1). Die Geologen überwachten die Aushubarbeiten für die Probe, um die Probenvollständigkeit zu gewährleisten. Die 1-Tonnen-Probe wurde dann entnommen und auf einer sterilen Plane aufgeschüttet (Abbildungen 2 u. 3). Das Material wurde in der Hammermühle 2 (400kg/h) aufbereitet, die mit zwei 18kg-Hämmern und Sieben mit 1mm Maschengröße ausgestattet ist. Nach Aufbereitung in der Hammermühle fällt das Material in eine Goldfalle, die mit einer manuell kontrollierten Pressluft- und Frischwasserzufuhr ausgestattet ist. Die Pressluft durchmischt das Material, während der Frischwasserzufluss die Schwebstoffe fortträgt. Die Schwebstoffe passieren eine Waschrinne, die mit Teppichen zur Goldrückhaltung ausgelegt ist.

 

Abbildung 1. Baggerlader beim Ausbaggern der Tailings-Probe

 

Nach jeder Probe wurde die Hammermühle gründlich gereinigt, um eine Kontamination der nächsten Probe zu verhindern. In der Goldfalle zurückgehaltene Schwermineralkonzentrate werden von Hand ausgewaschen. Die Teppiche werden gefaltet und in einer kontrollierten Umgebung gereinigt. Die gesamte Endbehandlung des Goldkonzentrats erfolgt im sicheren Goldraum.

 

Das Mahlverfahren wird mittels CCTV aufgezeichnet und von leitenden Mitarbeitern überwacht, um die Verfahrensintegrität zu gewährleisten. Die Endbehandlung wird im Goldgewinnungsraum unter strengen Sicherheitskontrollen und Anwesenheit eines Abteilungsleiters durchgeführt.

 

Abbildungen 2 u. 3. Proben auf Planen zur Minimierung der Kontamination

 

Vierte Hammermühle mit einer Kapazität von 25t/h wurde bestellt

Das Unternehmen meldet ebenfalls, dass eine vierte Hammermühle bestellt wurde, die ebenfalls in der Lage ist, 25 Tonnen pro Stunde (25t/h) aufzubereiten. Sie sollte Mitte März eintreffen. Dies sollte es Cascavel ermöglichen, die Produktion weiter zu erhöhen und ebenfalls Erze aus einigen unserer Nachbarliegenschaften zu testen. Im Dezember begann der Versuchsabbau auf unserem Konglomeratziel Elisio, wo historische Bohrungen 33m mit 4,22 g/t Gold und 28m mit 3,96 g/t Gold lieferten. Wie in der Pressemitteilung vom 8. November mit dem Titel „Orinoco Confirms Significant Conglomerate-Hosted Gold Potential at Eliseo Project“ gemeldet, besitzt dieses Ziel eine Gesamtstreichlänge von 16km. Die vierte Hammermühle wird unserem Geologenteam eine größere Flexibilität zum Test der Erze von Elisio (und anderer Ziele) geben, ohne eine allzu große Verzögerung beim Produktionsanlauf in der Mine Cascavel zu verursachen. Sollte sich der Produktionsanlauf in Cascavel in diesem Tempo fortsetzen, dann zieht das Management ebenfalls die Hinzunahme einer viel größeren Kugelmühle in Erwägung. Die Ergebnisse der Großprobe aus Eliseo werden nächste Woche bekannt gegeben.

 

Stellungnahme des COO

Chief Operating Officer, Richard Crew, äußerte sich dazu: „In meinen 30 Jahren im Bergbaugeschäft habe ich nur ein anderes Projekt mit solchen hohen Tailings-Ergebnissen gesehen. Obwohl die Probengröße sehr gering ist und nicht als ein Anzeichen dafür betrachtet wird, wie viel Gold in der gesamten Halde enthalten ist, so ist die Tatsache, dass jede der fünf Proben einen ausgezeichneten Goldgehalt enthielt, äußerst ermutigend. Wir freuen und darauf, 1.000 Tonnen des Tailings-Materials durch unsere größere Hammermühle zu schicken, um uns einen weiteren Einblick in die Tailings zu verschaffen. Aufgrund der Informationen, die wir durch den „Back-to-Basics“-Ansatz erhielten, haben wir jetzt ein besseres Verständnis, warum Orinoco in diesen letzten 18 Monaten so eine schwere Zeit hatte und wir freuen uns darauf, unser Unternehmen wieder auf den richtigen Weg zu bringen.“

 

Die Ergebnisse sind ein weiterer Beweis, dass Cascavel das Potenzial besitzt, eine der reichhaltigsten Goldminen in Lateinamerika zu sein. Bis dato hatten unsere 29 1-Tonnen-Proben aus verschiedenen Bereichen der Mine einen durchschnittlichen Gehalt von 38,7 g/t Gold, wie am 24. Januar 2018 in unserem Betriebs-Update Cascavel berichtet wurde. Dies ist ein guter Vergleich mit den ersten 40 Panel-Proben, die einen durchschnittlichen Gehalt von 47,2 g/t hatten, siehe Pressemitteilung vom 17. Januar 2018 mit Titel „Analysenergebnisse aus Zone Mestre zeigen sehr hohe Goldgehalte von bis zu 265 g/t“. Weitere 19 Proben aus der Zone Mestre werden später in dieser Woche bekannt gegeben.

 

Zum Abschluss, die ersten fünf 1-Tonnen-Tailings-Proben mit durchschnittlich 9,27 g/t geben uns einen gewissen Anhaltspunkt, wie viel Gold die Gravitationsanlage in den vergangenen 18 Monaten nicht abgeschieden hat, was unser Vertrauen in das wahre Potenzial der Mine Cascavel stärkt.

 

9,72 Gramm vor dem Schmelzen

 

Fotos von Gold aus trocken aufgeschütteten Tailings

 

4,75 Gramm                            11,90 Gramm

 

 

 

 

 

10,14 Gramm                          9,86 Gramm