Seit 2018 kooperiert First Graphene mit der Universität Manchester. Ein wichtiger Teilbereich daraus ist ein Lizenzabkommen über die Herstellung von Hybrid-Graphen-Materialien durch elektrochemische Verarbeitung. Durch dieses Abkommen können die patentierten Forschungsergebnisse der Universität für die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden.

 Das gemeinsame Ziel ist es, zwei hochwertige Produktgruppen zu synthetisieren. Es sollen einerseits mit Metalloxid beschichtete Materialien mit einer hohen Kapazität entstehen. Sie werden in Superkondensatoren und Katalysatoren zum Einsatze kommen. Darüber hinaus gilt es, hochreine Graphenprodukte mit streng kontrollierten Spezifikationen zur elektrischen und thermischen Leitfähigkeit zu kreieren.

First Graphene bringt in diese Kooperation sein technisches Knowhow bei der elektrochemischen Verarbeitung mit ein. Inzwischen ist der beiderseitige Technologietransfer abgeschlossen und die Kooperation beginnt, erste Früchte zu tragen. So konnte an First Graphenes Produktionsstandort in Henderson in Westaustralien eine Kapazität von 100 Tonnen/Jahr aufgebaut werden.

Nun ist es möglich, in der Pilotanlage sowohl die neuartigen Hybrid-Graphen-Materialien als auch hochreines und sauerstofffreies Graphen im Kilogramm-Maßstab zu erzeugen. Damit wird nicht nur ein bislang bestehender technischer Engpass beseitigt, sondern es konnte auch der Beweis erbracht werden, dass die im Labor erzielten Fortschritte und Erkenntnisse auch in einen modernen Produktionsmaßstab übertragbar sind.

Während die Fortschritte bei den Superkondensator-Materialien bereits heute bahnbrechend sind, sind die Tests an Superkondensator-Knopfzellen aus Materialien mit hoher Kapazität noch im vollen Gange. Sie werden durch die Einschränkungen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen derzeit verzögert, weil der Zugang zu den Laboratorien und Testeinrichtungen bis auf Weiteres nur eingeschränkt möglich ist.

First Graphene nutzt diese Zeit, um intensive Gespräche mit potentiellen Nachfragern von Superkondensatoren zu führen. Diese kommen aus sehr verschiedenen Branchen, beispielsweise der Luft- und Raumfahrttechnik oder der Schifffahrt. Aber auch für die Produzenten von Elektrofahrzeugen und Speichereinrichtungen für Energieversorgungsunternehmen sind Superkondensatoren von großem Interesse.

Aktuell ist der Blick durch die vom Corona-Virus ausgehende Gefahr in allen Bereichen unseres Lebens deutlich düsterer als normal. Wer allerdings die momentane Situation ein wenig ausblendet und den Blick auf die zukünftig möglichen Entwicklungen richtet, der wird gerade bei Firmen wie First Graphene derzeit viel Potential erkennen.

Fazit

Der Markt für Superkondensator-Bauelemente wird laut Prognose um 20 Prozent pro Jahr wachsen und soll bis 2022 ein Volumen von ungefähr 3,1 Milliarden Australische Dollar aufweisen. Das entspricht beim gegenwärtigen Umrechnungskurs einem Volumen von 1,668 Milliarden Euro. Setzen sich die bislang erzielten Erfolge auch in der Zukunft fort, hat First Graphene gute Chancen, sich von diesem interessanten Kuchen ein nicht unerhebliches Stück abschneiden zu können. 

Link zur englischen Pressemitteilung

https://firstgraphene.net/wp-content/uploads/austocks/fgr/2020_03_23_FGR_7d21a72d058146a13701a4e84b4d63db.pdf


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