Zu Beginn des Jahres hat Harte Gold seine vorläufigen Produktionsergebnisse für das hinter uns liegende 4. Quartal und das Gesamtjahr 2019 bekanntgegeben. Nach einigen Rückschlägen endete das Produktionsjahr 2019 versöhnlich, denn der Dezember brachte an vielen wichtigen Punkten eine deutliche Verbesserung mit sich.

 

Ein besonderes Highlight war die Goldproduktion. Sie stieg im 4. Quartal auf 8.017 Unzen. Damit wurde nicht nur die Produktionsleistung des 3. Quartals um 32 Prozent übertroffen. Auch im Vergleich zu allen anderen Quartalen sticht das letzte Quartal hervor, denn nie zuvor in der Firmengeschichte konnte in einem Dreimonatszeitraum mehr Gold gefördert werden.

Dieser Erfolg hatte auch positive Auswirkungen auf die gesamte Goldproduktion des Jahres 2019. Sie lag mit 27.316 Unzen über der korrigierten Jahresprognose, die von einem Ausstoß von 24.000 bis 26.000 Unzen ausgegangen war. Wesentlich dazu beigetragen hat der erhöhte Goldgehalt der verarbeiteten Erze. Er lag im Dezember über den Werten aus den Vormonaten.

Die verbesserten Produktionsleistungen sind ein erster Erfolg der inzwischen umgesetzten Veränderungen. Angefangen bei der Unternehmensführung hat sich beim Management und beim Betrieb der Mine viel zum Positiven verändert. Sam Coetzer, der Präsident und CEO des Unternehmens zeigt sich deshalb erfreut über die bereits erzielten Erfolge und blickt optimistisch in die Zukunft.

Auf diese wagte das Management ebenfalls einen ersten Ausblick: Im Jahr 2020 soll die Goldproduktion auf 42.000 bis 48.000 Unzen gesteigert werden. Kann dieses Ziel erreicht werden, würde sich die eigene Goldförderung im Vergleich zu 2019 um 54 bis 76 Prozent erhöhen.

Die Betriebskosten sollen bei 900 bis 1.100 US-Dollar je Feinunze liegen. Das klingt im ersten Augenblick gut und gewinnträchtig. Ist es aber noch nicht, wie ein Blick auf die Gesamtkosten, die All-In-Sustaining-Costs (AISC), zeigt. Sie liegen mit 1.475 bis 1.650 US-Dollar pro Unze immer noch oberhalb des aktuellen Goldpreises, vor allem dann, wenn sie am oberen Ende der Spanne liegen sollten.
 

Fazit

Gewinne macht Harte Gold somit erst dann, wenn entweder der Goldpreis weiter steigt oder die vom Management eingeleiteten Veränderungen zu weiteren Verbesserungen und zu einer fortgesetzten Reduktion der Förderkosten führen. Da man sich bei Harte Gold nicht nur auf den Goldpreis verlassen will, sondern auch bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen, muss und wird die Optimierung des Minenmanagements auch weiterhin im Vordergrund stehen. Nur so kann Harte Gold sein langfristiges Ziel, ein profitabler Produzent zu werden, am Ende auch erreichen.

Für die investierten Aktionäre sind die veröffentlichten Zahlen ein erster Schritt in die richtige Richtung. Stehenbleiben darf das Unternehmen auf diesem Niveau allerdings nicht. Dazu sind die Kosten noch viel zu hoch. Gelingt aber die weitere Optimierung und steigt vielleicht zusätzlich auch noch der Goldpreis weiter an, ergibt sich ein nicht unerhebliches Kurspotential. Es könnte an der Börse möglicherweise dann gehoben werden, wenn die Goldminen sich bei den Anlegern wieder einer größeren Beliebtheit erfreuen und Harte Gold gleichzeitig in den kommenden Monaten der Wandel zu einem profitablen Produzenten gelingt.
 

Link zur englischen Pressemitteilung

https://www.hartegold.com/news/harte-gold-yields-positive-fourth-quarter-32-increase-in-gold-production-exceeds-revised-annual-guidance


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