Die von Harte Gold heute vorgelegten Zahlen zur Minenproduktion des Jahres 2019 und zu den Finanzergebnissen des Unternehmens sind ein Lichtblick, denn die Ergebnisse konnten auch im vierten Quartal 2019 deutlich verbessert werden. Allerdings ist das Tal der Tränen noch nicht vollkommen durchschritten. Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar. Doch es gibt auch weiterhin noch viel zu tun.

 

Die gesamte Goldproduktion des Unternehmens belief sich im Finanzjahr 2019 auf 27.316 Unzen Gold. Damit lag die Produktion über der angepassten Prognose des Managements. Diese hatte eine Jahresproduktion zwischen 24.000 und 26.000 Unzen Gold in Aussicht gestellt.

Sehr erfreulich war die Produktionsleistung des 4. Quartals. Es konnten 8.017 Unzen Gold gefördert werden. Gegenüber dem dritten Quartal war dies eine Steigerung um beeindruckende 32 Prozent und in der Firmengeschichte gab es noch kein Quartal, in dem mehr Gold gefördert wurde als im letzten.

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass der Dezember mit einer Monatsproduktion von 3.151 Unzen Gold der bislang produktivste Monat des Unternehmens war. In allen vier Quartalen konnten zwischen 92 und 93 Prozent des im Erz enthaltenen Goldes gewonnen werden. Das Gesamtjahr wurde deshalb mit Gesamterlösen von 49,755 Mio. USD  abgeschlossen und die Mine erwirtschaftete ein positives EBITDA von 1,5 Mio. USD.

Weiterhin unbefriedigend sind allerdings die Kosten pro produzierter Unze. Werden die Cash-Kosten, also nur die Lohn- und Energiekosten, berücksichtigt, musste Harte Gold 1.326 USD aufbringen, um eine Unze Gold zu fördern. Richtet man den Blick allerdings auf die aussagekräftigeren Gesamtkosten, die All-In Sustaining Cost, schlug die Förderung einer Unze mit 2.079 USD zu Buche.

Dass diese bei einem Goldpreis von aktuell 1.636,26 USD weiterhin viel zu hoch sind, steht außer Frage. Für das Unternehmen spricht, dass eine weitere Reduktion der Cash Cost und der Gesamtkosten erreicht werden kann, wenn die Produktion wie erwartet weiter gesteigert werden kann.

Kurzfristig gefährdet ist das Unternehmen nicht, denn es gelang kürzlich, eine Flow-through-Finanzierung über 27 Mio. USD erfolgreich abzuschließen. Mit diesem Geld im Rücken kann sich Harte Gold weiterhin auf eine Optimierung der Ausbeute konzentrieren und die für den reibungslosen Betrieb der Mühle benötigten Ersatzteile beschaffen.

Da das im letzten Jahr ausgetauschte Management mittlerweile die Zügel fest in der Hand hat, rechnet Sam Coetzer, der Präsident und CEO von Harte Gold, für das laufende Jahr mit einer deutlichen Verbesserung der Produktion. Voraussetzung dafür ist aber, dass das Corona-Virus dem Management keinen Strich durch die eigenen Planungen machen wird.

Noch haben die Aktivitäten des Unternehmens keine nennenswerten Einschränkungen durch das Virus erfahren. Doch die Gefahren haben sich wie für alle von uns selbstverständlich erhöht. Insbesondere eine zeitweilige Unterbrechung der Produktion und/oder eine Aussetzung der geplanten Explorationsaktivitäten würde das Unternehmen empfindlich treffen.

Fazit

Leichter geworden ist die Aufgabe, die Produktion zu erhöhen, um dem Ziel der Profitabilität näher zu kommen, durch das Corona-Virus gewiss nicht geworden. Doch insgesamt sind große Fortschritte zu verzeichnen. Sofern der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt wird und das Virus mitspielt, dürfte Harte Gold in diesem Jahr eine weitere substantielle Verbesserung der eigenen Position erreichen. 

Link zur englischen Pressemitteilung

https://www.hartegold.com//wp-content/uploads/2020/03/2020-20-23-March-2020-FY-2019-Results-And-Operations-Update-1.pdf


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