Die verheerenden Waldbrände in Australien haben es im Dezember auch in unsere Medien geschafft. Dass sie nicht nur eine große Gefahr für Mensch und Natur darstellen, sondern auch wirtschaftlich für Australien und die dort arbeitenden Unternehmen einen stark belastenden Faktor darstellen, beweist die jüngste Pressemitteilung von Classic Minerals.

 

In ihr berichtet das Unternehmen davon, dass die Bohrungen auf dem Kat Gap genannten Projektgelände vor Weihnachten mit Rücksicht auf die Waldbrände eingestellt werden mussten. Inzwischen haben die Behörden die betroffenen Gebiete wieder zum Betreten freigegeben. Für Classic Minerals bedeutet dies, dass die Arbeiten Anfang Januar wieder aufgenommen werden konnten.

Vor Weihnachten konnte noch eine Bohrung mit 117 Meter Länge niedergebracht werden. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass das gesamte Programm Bohrungen im Umfang von 1.500 Meter umfassen wird. Die Bohrtiefen werden dabei zwischen 110 und 170 Meter betragen. Trotz der Verzögerungen durch die Waldbrände hofft das Unternehmen, erste Analyseergebnisse bereits Ende Januar vorlegen zu können.

Konzipiert wurde dieses Bohrprogramm ausschließlich für den Kat Gap genannten Bereich und es verfolgt das Ziel, die hervorragenden Ergebnisse der letzten sechs Bohrkampagnen zur Tiefe und in nördlicher Streichrichtung zu erweitern. Die früheren Bohrungen waren relativ kurz. Ein großer Teil erreichte nur eine vertikale Tiefe von etwa 60 Meter.

Dieses Manko soll nun behoben werden, indem insbesondere die Gesteinsschichten in 110 bis 170 Meter Tiefe genauer erkundet werden. Erwartet wird, dass sich die nahe der Oberfläche gefundenen Mineralisierungen auch zur Tiefe hin fortsetzen. Diese Hoffnung gilt es mit den neuen Bohrungen zu überprüfen und dabei auch ein klareres Bild von der genauen Lage der Erzkörper zu bekommen. 

Fazit

Die im Dezember durch die Waldbrände eingetretenen Verzögerungen sind ärgerlich. Aber Leib und Leben der eigenen Mitarbeiter bzw. Bewohner setzt kein verantwortungsbewusstes Unternehmen und keine Regierung leichtfertig aufs Spiel. Deshalb war der Entschluss, die betroffenen Gebiete zu sperren und die Arbeiten vorläufig einzustellen richtig.

Da die Arbeiten im Januar wieder aufgenommen werden konnten, hält sich der Schaden in Grenzen. Es spricht für das Unternehmen, dass Classic Minerals auch weiterhin daran festhält, Ende Januar erste Analyseergebnisse präsentieren zu wollen. Das Engagement, mit dem hier vorgegangen wird, ist verständlich, denn bei den früheren Bohrungen wurden in den oberflächennahen Schichten an zahlreichen Stellen Mineralisierungen mit zehn, zwanzig und teilweise sogar 30,78 Gramm Gold pro Tonne nachgewiesen. Sollten sie sich zur Tiefe hin fortsetzen, dürften sich Classic Minerals Ressourcenschätzungen schon bald deutlich erhöhen.
 

Link zur englischen Pressemitteilung

https://stocknessmonster.com/announcements/clz.asx-6A961781/



Bohrturm 10 2019



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