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Samstag 20 Juli 2019

Global Atomic gibt positive PEA-Ergebnisse für DASA bekannt

 

Toronto, Ontario, Kanada, 23. Oktober 2018, Global Atomic Corporation, kurz „Global Atomic“ oder „das Unternehmen (TSX-V: GLO; FSE: G12) gibt die Ergebnisse der wirtschaftlichen Erstbewertung (Preliminary Economic Assessment, „PEA“) des Projekts DASA („DASA“ oder das „Projekt“) in der Republik Niger bekannt.

 

Eine Zusammenfassung der PEA finden Sie unten einschließlich der Möglichkeiten, die mittels einer alternativen Abbaubaustrategie zur Beschleunigung des Projekts für einen frühzeitigen Abbau untersucht werden. Alle Dollarangaben in US-Dollar falls nicht anders angegeben.

 

Die wichtigsten Punkte:

Alle Abbildungen und Tabellen in dieser Meldung können Sie in der originalen englischen Pressemitteilung ansehen. Bitte hier anklicken.
 

• Die Zielsetzung der PEA war die Untersuchung des Projekts DASA als ein integrierter Untertageabbaubetrieb, der vererztes Material in einer Mühle vor Ort aufbereitet (das „DASA-Standalone-Szenario“). Der anfängliche Betrieb hat eine Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag (tpd) und wird bis auf 3.000 tpd hochgefahren. Die Highlights umfassen:

o Hochgradige Ressource: Gewinnung von 69 Mio. Pfund U3O8 bei einem Durchschnittsgehalt von 2.380 ppm U3O8 über die 15-jährige Lebensdauer der Mine.
o Skalierbare Produktion: nachhaltige Jahresproduktion von 4 Mio. Pfund bis 7 Mio. Pfund U3O8 während der Lebensdauer der Mine.
o Kostengünstiger Betrieb: Gesamtkosten („AISC“, All-in sustaining Cost) von 28,51 USD/Pfund U3O8.
o Anfänglicher CAPEX (Investitionsaufwand): 320 Mio. USD einschließlich 141 Mio. USD für eine Mühle vor Ort; 467 Mio. USD einschließlich nachhaltiger Investitionen und Rekultivierung.
o Signifikanter Kapitalwert (NPV, Net Present Value) und Projektrendite bei erwartetem langfristigen Uranpreis:

 

Tabelle in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: NPV (Kapitalwert) und IRR (interner Zinsfuß) – DASA-Standalone-Szenario. Bitte hier anklicken.

 

Die PEA wurde gemäß NI 43-101, Canadian Institute of Mining, Milling and Petroleum (“CIM”) Standards, durchgeführt. Die PEA ist vorläufiger Natur und beinhaltet geschlussfolgerte Mineralressourcen, die geologisch zu spekulativ sind, um wirtschaftliche Überlegungen anzustellen, die es ermöglichen würden, sie als Mineralvorräte zu klassifizieren. Es besteht keine Sicherheit, dass PEA-Ergebnisse erzielt werden. Mineralressourcen sind keine Mineralvorräte und haben keine wirtschaftliche Tragfähigkeit bewiesen.

• Ein alternatives Minenplanszenario, die „alternative Abbaustrategie“ basiert auf der im Juli 2017 mit Orano Mining („Orano“) unterzeichneten Absichtserklärung gemäß dieser hochgradig vererztes Material an Orano verkauft und damit ein frühzeitiger Cashflow anvisiert wird. Mit diesem Szenario wurde eine signifikante Wertschöpfungsgelegenheit identifiziert. Die Highlights umfassen:

o Beschleunigter Weg zum Cashflow: Beschleunigte Untertageentwicklung mit minimaler Infrastruktur.
o Reduziertes Anfangskapital: 35 Mio. USD für den Abbaubeginn, keine Aufbereitung notwendig.
o Hochgradiges Material: Potenzial für den Versand von jährlich 360.000 Tonnen über die 5-jährige Laufzeit des Vertrags, die im Durchschnitt 2,8 Mio. Pfund U3O8 bei einem Gehalt von 3.698 ppm enthalten.
o Kostengünstiger Abbau: Minimierung der Betriebskosten, 10,94 USD/Pfund U3O8 vor Transport und Aufbereitung deuten an, dass dies bei niedrigen Uranpreisen möglicherweise profitabel ist.


• Das Unternehmen erwartet, dass es bis zum vierten Quartal 2019 die Genehmigungen für die alternative Abbaustrategie erhalten könnte und das Auffahren der Zufahrtsrampe konnte bereits 2020 beginnen.

• Das Management identifizierte ebenfalls die folgenden zusätzlichen Wertschöpfungsgelegenheiten, die zurzeit überprüft werden, um die Gesamtwirtschaftlichkeit des Projekts zu verbessern:

o Verbesserung der modellierten Uranausbringung mit weiteren metallurgischen Testarbeiten.
o Minenplanoptimierung zur Reduzierung der Erzverwässerung und Minimierung der untertägigen Entwicklungsarbeiten.
o Verbesserung des Gehalts und Erhöhung der Mineralressourcen durch weitere Infill-Bohrungen.
o Die zurzeit untersuchten Wertschöpfungsgelegenheiten werden laut Erwartungen in einer für 2019 anvisieren Machbarkeitsstudie reflektiert werden.

 


Stephen G. Roman, President und CEO von Global Atomic, sagte: "Das Uranprojekt DASA ist ein Tier-1-Projekt in einer belegten Uranbergbau-Rechtsprechung, wo beschleunigte Genehmigungsverfahren möglich sind. Die PEA zeigt das wirtschaftliche Potenzial des Projekts und unser Abkommen mit Orano erlaubt uns, bei den aktuellen Rohstoffpreisen Wege zur Beschleunigung des Projekts zu einem frühzeitigen Abbau zu verfolgen.“

 


Zusammenfassung der PEA
 

Die PEA wurde von CSA Global Pty. Ltd. („CSA Global“) mit der Zielsetzung durchgeführt, die wirtschaftliche und technische Tragfähigkeit der Uranproduktion auf DASA als eine integrierte Betriebsanlage zum Abbau und zur Ausbringung eines Urankonzentrats auf der Liegenschaft zu bewerten, die in dieser Pressemitteilung als das DASA-Standalone-Szenario bezeichnet wird.

Als eine „Wertschöpfungsgelegenheit“ verlangte Global Atomic von CSA Global ebenfalls, die alternative Abbaustrategie zu untersuchen, wodurch das Unternehmen mit minimaler Investition einen positiven Cashflow durch direkt Verkauf des vererzten Gesteins an Orano erzielen könnte, wie es die Absichtserklärung vorsieht, die das Unternehmen mit Orano unterzeichnet hat. Das Unternehmen glaubt, dass dies bei den aktuellen Uranpreisen ein überzeugendes Argument ist.

 

Preisannahmen


Ein Uranpreis von 50 USD/Pfund U3O8 wurde für die PEA gewählt, was im Einklang mit der übereinstimmenden langfristigen Spotpreisschätzung der Branchenanalysten steht.

 


Weitere Tabelle zeigt: Zusammenfassung der PEA – DASA-Standalone-Szenario.

 


Mineralressource


Übersicht der Lagerstätte

DASA ist eine hochgradige Uranlagerstätte im Tim-Mersoi-Becken des Niger, ein sedimentäres Becken, das eine große Anzahl von Uranlagerstätten beherbergt einschließlich Oranos Minen COMINAK und SOMAIR die in der Vergangenheit zusammen über 240 Mio. Pfund produziert haben. Die Uranvererzung im Niger befindet sich ausschließlich in den Sandsteinformationen des Beckens. Die Konzentration und die Tonnage unterscheiden sich jedoch stark von Lagerstätte zu Lagerstätte. DASA ist einzigartig, da sie signifikant höhere Urankonzentrationen enthält, was es zum Projekt mit den höchsten Gehalten in dem Becken und zu einer der Lagerstätten mit den höchsten Gehalten der Welt macht.


Mineralressourcenschätzung

Eine NI 43-101 konforme Mineralressourcenschätzung wurde von CSA Global, datiert den 30. Juni 2018, durchgeführt und bei SEDAR eingereicht.

Die Blockmodellierung basierte auf der Idee, dass DASA zu Beginn im Tagebauverfahren abgebaut wird und man in den folgenden Jahren zum Untertagebau übergeht. Während des PEA-Verfahrens wurde festgestellt, dass eine optimalere Vorgehensweise der Beginn des Auffahrens eines untertägigen Zugangs zum vererzten Material sein würde. Es besteht die Gelegenheit zur weiteren Präzisierung des Ressourcenmodells, das möglicherweise die Annahmen für einen Untertageabbau verbessern könnte.



Weitere Tabelle in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Mineralressourcenschätzung.

 

Fußnoten daraus (*): Diese Ergebnisse basieren auf chemischen Analysen und Gamma-Messung mit einer Electromind DIL 1125 Gammasonde. Weitere Ergebnisse werden bekannt gegeben, sobald die chemische Analyse der Proben aus Bohrungen in der Flank Zone bei ALS Global in Vancouver, Canada, abgeschlossen ist.

1. Die Mineralressource basiert auf CIM-Definition und ist Stand 1. Juni 2018.
2. Die Mineralressource, die durch eine Tagebaugrube zugänglich ist, wurde innerhalb der Grenzen eines „Ultimate Pit Shell“ geschätzt.
3. Die Mineralressource, die durch Untertage-Abbau zugänglich ist, wurde außerhalb der Grenzen des „Ultimate Pit Shell“ geschätzt.
4. Für die Ressource der Tagebaugrube wurde ein Cut-off-Gehalt von 320 ppm eU3O8 angewendet.
5. Für die Ressource des Untertage-Abbaus wurde ein Cut-off-Gehalt von 1200 ppm eU3O8 angewendet.
6. Eine Rohdichte von 2,36 t/m3 ist für alle modellierten Zellen angewendet worden.
7. Zahlen in Zeilen und Spalten könnten aufgrund von Rundung nicht genau zusammenpassen.

 

Die Gehalte wurden unter Verwendung einer umfassenden Abfolge chemischer Analyseergebnisse aller Bohrkernabschnitte berechnet. In diesen Abschnitten wurde während der Bohrlochprotokollierung ein Cut-off-Gehalt von 100 ppm (vor 2014) oder 300 ppm (nach 2014) gemessen. Dies wurde gegen die Ergebnisse der Bohrlochprotokollierung (was für alle Bohrlöcher erfolgte) kalibriert und man fand eine sehr gute Korrelation. Basierend auf dieser Korrelation wurden in Bereichen mit hohen Gehalten korrigierende Anpassungen durchgeführt, wo Bohrkernabschnitte „saturiert“ waren. Zurzeit werden von ALS Global in Vancouver, British Columbia, die chemischen Analysen an Proben aus den Bohrungen durchgeführt, die in der Flank Zone niedergebracht wurden, die weniger als 10 % der gesamten Bohrungen auf dem Projekt ausmachen. Sie werden einen Teil der aktualisierten NI 43-101 Ressource bilden, die in einem späteren technischen Bericht veröffentlicht wird.



Minenplan

DASA-Standalone-Szenario


Die PEA schlägt die Entwicklung einer Untertagemine vor, in der das Sprengloch-Rückbau- und das Versatzbauverfahren eingesetzt werden. Dieses vorgeschlagene Abbauverfahren umfasst die gleislose Kurzloch-Erschließung der Hauptstollen, der Rampen, der Längs- und Querstollen als primäre und sekundäre Zugänge zum vererzten Mineral auf Sohlen in 25 m-Abständen und Sammelstollen in 20 m-Abständen. Standardmäßiges gleisloses Untertageabbaugerät wird vorgeschlagen und wird elektro-hydraulische Bohrgeräte und unterstützende Bohrgeräte umfassen. Das vorgeschlagene Gerät zur Materialbewegung wird dieselgetriebene 7-Tonnen-Lader und 33-Tonnen-Lkws umfassen. Zusatzgeräte werden dieselgetriebene modifizierte Ladefahrzeuge, Nutzfahrzeuge und andere leichte Fahrzeuge einschließen. Für den vorgeschlagenen Langloch-Strossenbau wird ein elektro-hydraulisches Langloch-Bohrgerät verwendet, das in der Lage ist, präzise Bohrungen von bis zu 35 m Länge in einem Ringmuster niederzubringen, das auf Rückbaubasis entwickelt wird. Das gesprengte Material wird mittels eines ferngesteuerten 7-Tonnen-Laders ausgeräumt und entweder in 33-Tonnen-Lkws geladen oder in Abfördernischen aufgeschüttet. Es wird vorgeschlagen, dass die erschöpften Strossen mit einer Kombination aus Abraum aus der Entwicklung, klassifizierten Tailings und Bindemitteln verfüllt werden. Das gebrochene Material wird in 33-Tonnen-Lkws über die Rampe und das Hauptstollensystem zur Oberfläche transportiert. Dort wird es entweder in den Behälter für die Zerkleinerungsanlage, auf die Lagerhalde oder die Abraumlagerplätze geschüttet.

Die PEA zog eine räumliche Aufteilung der Abbaubereiche basierend auf Gehaltsverteilung in Betracht und legte fest, dass eine zweiphasige Vorgehensweise für einen Abbau der DASA-Ressource optimal ist:

• Phase 1 (Jahre 1 bis 6): Optimierung des Gehalts durch Zugang zu hochgradigen Bereichen der Lagerstätte so früh wie möglich, um einen hohen Gehalt von 4.000 ppm U3O8 im Fördererz bei einer Abbaurate von 900.000 Tonnen pro Jahr beizubehalten. Während dieser Zeit wird das Mischen des vererzten Materials mittels Halden gesteuert, um den Gehalt im Beschickungsmaterial der Aufbereitungsanlage zu kontrollieren.

• Phase 2 (Jahre 7+): Basierend auf der aktuellen modellierten Ressource werden die Gehalte verdünnt, um einen anvisierten Gehalt im Beschickungsmaterial der Aufbereitungsanlage von 1.800 ppm U3O8 bei einer Abbaurate von 1.200.000 Tonnen pro Jahr zu liefern. Nach Abschluss weiterer Bohrungen könnten sich hochgradige Bereiche im Streichen und in Fallrichtung fortsetzen.

In der Abbildung in der originalen englischen Pressemitteilung ist die in den Minenplan nicht eingeschlossene Vererzung durch Grautöne hervorgehoben. Diese Bereiche könnten bei einem niedrigeren Cut-off-Gehalt wirtschaftlich sein und könnten als in Zukunft möglicherweise abbaubare Vererzung eingeschlossen werden.

 


1. Abbildung in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Minenplan – Cut-off-Gehalt 900 ppm. Bitte hier anklicken.

Weitere Abbildung zeigt: Aufbereitungsablaufdiagramm.

Weitere Abbildung zeigt: Aufschlüsselung der Aufbereitungskosten.

Weitere Abbildung zeigt: Zeitlinie der Projektentwicklung DASA.



Überlegungen zur alternativen Abbaustrategie für die Wertschöpfungsgelegenheit

In diesem Szenario wird der Abbaudurchsatz signifikant reduziert und die Strossen mit den höchsten Urangehalten werden zuerst abgebaut. Der durchschnittliche Abbaudurchsatz liegt bei ungefähr 360.000 Tonnen pro Jahr und der Gehalt ist der Phase 1 des Abbaus im DASA-Standalone-Szenario ähnlich. Die anfängliche Rampeninfrastruktur für den Zugang zu den ersten Strossen ist die Gleiche wie im PEA-Minenplan.



Weitere Tabelle zeigt: Vergleich des Minendurchsatzes und der Kosten.

 


Aufbereitung und Ausbringung

Die metallurgischen Arbeiten zur Unterstützung der PEA umfassten Feinmahlungsarbeiten, Laugungseigenschaften, Absetzungsversuche und Mineralogie. Basierend auf den Arbeiten, die an den aus dem vererzten Material ausgewählten Proben durchgeführt wurden und der Prüfung der Leistung während verschiedener Tests und Bedingungen wurde ein Säurelaugungs/Kunstharz-in-Pulp-Arbeitsablaufdiagramm für die Aufbereitung des Materials aus der DASA-Lagerstätte vorgeschlagen. Die Aufbereitungsanlage wurde für eine Aufbereitung von jährlich 1,2 Mio. Tonnen (3.500 Tonnen pro Tag) und zur Ausbringung von bis zu 8 Mio. Pfund U3O8 pro Jahr dimensioniert. Die Anlage wird mit Strom aus dem Netz betrieben und wird 7 MW installierte Kapazität benötigen. Das in Phase 1 der Produktion aufbereitete Material (Jahre 1 bis 6) wird auf 900.000 Tonnen pro Jahr begrenzt, um die Ausbringung von ca. 7 Mio. Pfund U3O8 pro Jahr zu unterstützen. Das in Phase 2 der Produktion (ab Jahr 7) aufbereitete Material wird auf 1.200.000 Tonnen pro Jahr begrenzt, um die Ausbringung von ca. 4 Mio. Pfund U3O8 pro Jahr zu unterstützen.

Das vererzte Material aus der Mine wird bis auf 200 mm zerkleinert und dann auf eine Korngröße von 106 µm mittels einer semiautogenen Mühle (SAG) vermahlen. Der Schlamm wird in eine Reihe von Laugungstanks gepumpt, wo Schwefelsäure dem Schlamm zur Auslaugung des Urans zugemischt wird. Der Schlamm wird anschließend in die mit Kunstharzkügelchen gefüllten Tanks gepumpt, wo das gelöste Uran in die Kunstharzkügelchen absorbiert wird. Nach Absorption des Urans in das Kunstharz wird der unhaltige Schlamm mit Kalk neutralisiert und zur Lagerung in einen Bergeteich gepumpt.

Die Schlamm-Kunstharz-Mischung wird gesiebt, damit das mit Uran angereicherte Kunstharz in eine Elutionssäule umgefüllt werden kann, wo das Uran abgetrennt oder aus dem Kunstharz mit Schwefelsäure ausgewaschen wird. Die uranreiche Säurelösung wird jetzt zur Raffinierungsstufe gepumpt, in der Wasserstoffperoxid zur Ausfällung des Urans als Uranylperoxid (UO4) oder „Yellowcake“ verwendet wird. Diese Mischung wird filtriert, getrocknet und in Fässer für den Export verpackt.

Die Säure wird vor Ort hergestellt. Ein Säureverbrauch von 120 kg/t behandeltes Material wird angenommen. Das Wasser wird aus lokalen Brunnen stammen.

Im Allgemeinen wird eine Ausbringungsrate von 84,3 % modelliert und es wird eine Verbesserung durch weitere Testarbeiten während der Machbarkeitsstudie erwartet.

 

Investitionskosten

DASA-Standalone-Szenario

Die Minenentwicklung schließt eine 3.778 m lange x 6,5 m breite x 4,5 m hohe Rampe als Hauptzugangsstollen ein. Die Rampe wurde so dimensioniert, um möglicherweise ein zukünftiges Förderbandsystem neben dem Zugang mit Fahrzeugen zu unterstützen. Falls kein Förderbandsystem benötigt wird, werden die Dimensionen der Rampe reduziert, eine Wertschöpfungsgelegenheit, die untersucht wird.

Die Stromversorgung erfolgt über die bestehende Elektrizitätsinfrastruktur. Kosten von 4,5 Mio. USD werden für den Anschluss an das Stromnetz vorausgesetzt, das zurzeit Strom an Oranos Betriebe in Arlit liefert.

Weitere übertägige Infrastruktur umfasst die Basisinfrastruktur (15,9 Mio. USD), Säureanlage (10,0 Mio. USD), Wasserreinigung (5 Mio. USD) und Tailings-Lager (8,5 Mio. USD).

Rücklagen in Höhe von 25 % (64 Mio. USD) wurden den Gesamtkonstruktionskosten hinzugefügt.

Die Gesamtkonstruktionskosten für das DASA-Standalone-Szenario belaufen sich auf 319,9 Mio. USD einschließlich Rücklagen.

Nachhaltige Investitionen in Höhe von 137 Mio. USD werden für den Ersatz der wichtigen Geräte und Modernisierungsarbeiten bereitgestellt. Diese Posten werden die mechanisierten Abbaugeräte und wichtige Teile der Aufbereitungsanlage einschließen.

 

Alternative Abbaustrategie, nur Abbau

Die Investitionskosten reduzieren sich signifikant auf 34,8 Mio. USD. Sie unterstützen ein Minen-Camp und kritische übertägige Infrastruktur, die für den Beginn des Abtransports des vererzten Gesteins vom Minengelände notwendig ist. Laut Annahme wird die Minenentwicklung durch Auftragsabbau durchgeführt und als eine Betriebsaufwendung verbucht.

 


Eine weitere Tabelle in der originalen englischen Pressemitteilung gibt einen Vergleich der Kosten in jedem Szenario. Investitionskosten der alternativen Abbaustrategie gegenüber DASA-Standalone-Szenario. 
Fußnote 1 darin: Gemäß alternativer Abbaustrategie werden alle Minenentwicklungskosten als nach dem ersten Jahr entstandene Kosten verbucht. Ungefähr 16 Mio. USD an solchen Entwicklungskosten werden vor dem Abbau entstehen.

 


Betriebskosten


DASA-Standalone-Szenario

Abbaukosten von 12,26 USD/Pfund U3O8 (53,25 USD/t) basieren auf einem vom Besitzer betriebenen Modell. Die Rampen- und Zugangsentwicklung wird vor der ersten Produktion kapitalisiert und danach als ein Bestandteil der Betriebskosten verbucht.

Die Aufbereitungskosten werden 10,80 USD/Pfund betragen basierend auf 46,92 USD/Tonne aufbereitetes Material, wobei die größte Menge an Verbrauchsmaterialien die Reagenzien sind. Die Aufbereitungsanlage wird von 150 Mitarbeitern betrieben und gewartet. Es wird in zwei 12-Stundenschichten, an 365 Tagen im Jahr gearbeitet.

Die Verwaltungs- und Allgemeinkosten schließen das Camp für 150 Mitarbeiter und zugehörige Einrichtungen ein.

Die Betriebskosten werden bei insgesamt 26,52 USD/Pfund U3O8 (114,96 USD/Tonne) liegen. Einschließlich nachhaltiger Investitionen liegt der AISC bei insgesamt 28,51 USD/Pfund U3O8 (123,59 USD/Tonne).

 



Weitere Tabelle zeigt: Betriebskosten – DASA-Standalone-Szenario.



Überlegungen zur alternativen Abbaustrategie

Kosten des Abbaus in Auftragsarbeit (12,5 %) werden in der alternativen Abbaustrategie berücksichtigt. Jedoch werden die zunehmenden Auftragnehmerkosten durch höhere U3O8-Produktion aufgrund der höhergradigen Strossen aufgewogen. Der Nettoeffekt ist niedrigere Kosten pro Pfund Uran.

 


Weitere Tabelle zeigt: Vergleich der Minenkosten.

 


Wirtschaftlichkeitsanalyse

Indikative Steuerannahmen

Cashflow und NPV nach Steuer wurden basierend auf folgenden Steuerberechnungen kalkuliert:

• Einkommensteuersatz im Niger ist 30 %. Unternehmen erhalten eine Steuerbefreiung über 3 Jahre und profitieren von der beschleunigten Abschreibung der Investitionsaufwendungen. Die gesamte Mehrwertsteuer ist erstattungsfähig.

• Eine gleitende Royalty wird auf Einnahmen gezahlt, die auf Prozentanteilen der operativen Gewinnmarge beruht:

o Operative Gewinnmarge <20 % Royalty = 5,5 %
o Operative Gewinnmarge 20 % bis 50 % Royalty = 9,0 %
o Operative Gewinnmarge >50 % Royalty = 12,0 %

 

NPV und IRR bei DASA-Standalone-Szenario

NPV wird unter Verwendung eines Abzinsungssatzes von 8 % berechnet und die Cashflows werden zum Beginn der ersten Konstruktion berechnet.

Gemäß des nigrischen Bergbaugesetzes muss eine nigrische Bergbaugesellschaft gegründet werden, in der der Republik Niger eine stille Beteiligung am Aktienkapital von 10 % gewährt wird. Der nach Steuer berechnete Cashflow wird als dem Projekt zuschreibbar betrachtet und wurde nicht den Aktienbeteiligungen der nigrischen Bergbaugesellschaft angepasst.

 


Weitere Tabelle zeigt: NPV und IRR – DASA-Standalone-Fall.



Die PEA wurde gemäß NI 43-101, Canadian Institute of Mining, Milling and Petroleum (“CIM”) Standards, durchgeführt. Die PEA ist vorläufiger Natur und beinhaltet geschlussfolgerte Mineralressourcen, die geologisch zu spekulativ sind, um wirtschaftliche Überlegungen anzustellen, die es ermöglichen würden, sie als Mineralvorräte zu klassifizieren. Es besteht keine Sicherheit, dass PEA-Ergebnisse erzielt werden. Mineralressourcen sind keine Mineralvorräte und haben keine wirtschaftliche Tragfähigkeit bewiesen.

 

Alternative Abbaustrategie, Cashflow-Schätzung

Die Gesamtkosten einschließlich Abbau, Verwaltungs- und Allgemeinkosten und nachhaltiger Investitionen betragen 10,94 USD/Pfund enthaltenes Uran. Unter Berücksichtigung dieses generiert die alternative Abbaustrategie einen Cashflow zu zeitnahen von Industrieanalysten vorhergesagten Uranpreisen und minimalen Investitionsaufwendungen von 37 Mio. USD (einschließlich Rücklagen) zum Erreichen der ersten Produktion. Folglich ist das Unternehmen der Ansicht, dass dieses Szenario möglicherweise eine wirtschaftliche Alternative in einem Umfeld niedriger Uranpreise ist.

 


Weitere Tabelle zeigt: Alternative Abbaustrategie – operative Gewinnmarge.



Genehmigungs- und Projektzeitlinie

Eine Bergbaugenehmigung ist für die Mineralextraktion notwendig, die dem Inhaber die Exklusivrechte für die Prospektion, Exploration, den Abbau und die Entsorgung der Bergbaumaterialien gibt, für die sie ohne Begrenzung zur Tiefe ausgestellt wurde. Niger hat eine lange Geschichte der Uranentwicklung und ausländische Investitionen werden als Schlüssel zum Wirtschaftswachstum betrachtet. Die Regierung des Niger unterstützt die DASA-Entwicklung und die Strategie des Unternehmens diese Lagerstätte beschleunigt zur Produktion zu bringen. Zur Erfüllung der Genehmigungsvorgaben zielt das Unternehmen auf die Durchführung einer Machbarkeitsstudie und Umweltverträglichkeitsstudie bis zum zweiten Quartal 2019. Das Unternehmen erwartet, dass das Genehmigungsverfahren im Allgemeinen vier bis sechs Monate in Anspruch nehmen wird, was im Einklang mit der Zeitlinie anderer vor Kurzem im Niger genehmigter Uranprojekte steht.

Sollte sich das Unternehmen für den Beginn der alternativen Abbaustrategie entscheiden, könnte das Unternehmen ab 2020 vererztes Material gemäß der Absichtserklärung zu Orano transportieren.

Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens erwartet das Unternehmen, die Standortvorbereitungen und Minenentwicklung in sechs Monaten durchzuführen, was es dem Unternehmen erlauben würde, das uranhaltige Gestein bis zum dritten Quartal 2020 zu erreichen.



Möglichkeiten zur weiteren Untersuchung

Das Unternehmen hat mehrere Bereiche für die Gelegenheit zur weiteren Wertsteigerung des DASA-Projekts erkannt.



Bereich Verbesserung der Ausbringungsraten


• Frühere metallurgische Testarbeiten an DASA zeigten Ausbringungsraten von +90 %.

• Zusätzliche Testarbeiten sind notwendig insbesondere im Bereich der Flank Zone der Lagerstätte, die das Ziel eines frühzeitigen Abbaus sein wird.

• Durchführung einer metallurgischen Modellierung zur Maximierung der Ausbringung während der Lebensdauer der Mine.


Bereich Optimierter Minenplan

• Verringerung der Verwässerung durch Verbesserungen der Blockmodellauflösung, Gehaltsverteilung, zusätzlicher exploratorischer Informationen.

• Rampenentwicklung, optimiert für Größe basierend auf Abbauaktivitäten.

• Präzisierung des Kostenmodells durch präzisere Abbauparameter.

• Untersuchung der geotechnischen Einflüsse auf den Abbau.

 

Bereich Verbesserungen des Gehalts

• Zunahme der Bohrdichte zur Umwandlung der geschlussfolgerten zu angezeigten Mineralressourcen.

• Aufnahme der neuen Bohrungen in das Mineralressourcenmodell zur Erhöhung der Tonnage und möglicherweise des Gehalts.



Qualifizierte Person


Die PEA 2018 wurde von CSA Global angefertigt und geleitet. Alle relevanten Kapitel des Berichts werden gemäß National Instrument 43-101 von qualifizierten Personen („QPs“) ausgearbeitet. Die QPs haben den technischen Inhalt dieser Pressemitteilung geprüft und zugelassen und bestätigen, dass die Zahlen ein präzises Abbild des Inhalts des NI 43-101 konformen Berichts sind, der zurzeit erstellt wird. Alle OPs sind gemäß NI 43-101 unabhängig vom Unternehmen. Der technische Bericht, der die PEA wird innerhalb von 45 Tagen bei SEDAR eingereicht.

George A. Flach, Vice President Exploration, P.Geo., ist gemäß National Instrument 43-101 eine qualifizierte Person. Er hat die wissenschaftliche und technische Information in dieser Pressemitteilung vorbereitet, die Zusammenstellung dieser Information beaufsichtigt und genehmigt.



Über Global Atomic


Global Atomic ist ein an der TSX Venture notiertes Unternehmen, das eine einzigartige Kombination von hochgradiger Uranentwicklung und Cashflow generierender Zinkkonzentratproduktion bietet.

Die Uransparte des Unternehmens umfasst sechs Explorationskonzessionen mit einer Fläche von ungefähr 750km2 in der Republik Niger ein. Auf jeder der Konzessionen wurde eine Uranvererzung identifiziert, wobei die signifikanteste Entdeckung die Lagerstätte DASA in der Konzession Adrar Emoles III ist. Diese Lagerstätte wurde von Geologen der Global Atomic im Jahr 2010 durch eine sogenannte „Grassroots-Geländeexploration“ entdeckt.

Global Atomics Buntmetallsparte besitzt eine 49%-Beteiligung am Joint Venture Befesa Silvermet Turkey, S.L. („BST“), das eine Wiederaufbereitungsanlage in Iskenderun, Türkei, betreibt, die Staub aus Elektrolichtbogenöfen (Electric Arc Furnace Dust, „EAFD“) zu hochgradigen Zinkoxidkonzentraten verarbeitet, die weltweit an Zinkhütten verkauft werden. Der Joint-Venture-Partner des Unternehmens, Befesa Zinc S.A.U. („Befesa“, notiert an der Börse Frankfurt unter „BFSA“) besitzt eine 51%-Beteiligung und ist der Betreiber von BST. Befesa ist ein Marktführer im EAFD-Recycling und besitzt einen ungefähr 50%-Anteil am europäischen EAFD-Markt durch Anlagen in ganz Europa sowie in Korea.

BST hat mit einem Erweiterungsprojekt zum Umbau ihrer Aufbereitungsanlage in der Türkei begonnen. Die Erweiterung zielt auf eine Verdopplung der Jahresproduktion von Zink von 30 Millionen Pfund auf 60 Millionen Pfund und wird durch EAFD-Vorräte unterstützt, die zurzeit in der Türkei zur Aufbereitung zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung der neuen Anlage ist bis September 2019 geplant., was mit dem Beginn der Minenkonstruktion im Niger zusammenfällt. Bei einem Zinkpreis von 1,20 USD/Pfund wird ein Anstieg des EBITDA von aktuell 14,4 mio. USD auf 38,0 Mio. USD projiziert. Global Atomics Cashflow-Anteil wird laut Projektion bei 12,5 Mio. USD (16,6 Mio. CAD) liegen.

 

Besuchen Sie auch bitte die Webseite des Unternehmens, www.globalatomiccorp.com.


Für weitere Informationen:

Stephen G. Roman
Chairman, President & CEO
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George A. Flach, P.Geo.
Vice President, Exploration
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Tel.: +1-416-368 3949
 

Kontakt im deutschsprachigen Raum:

 

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www.axino.de

 

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.

Nettogewinn erhöhte sich im zweiten Quartal auf 1,1 Mio. Dollar, das zurechenbare EBITDA stieg im zweiten Quartal um 152% auf 4,2 Mio. Dollar