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Mittwoch, Oktober 17, 2018

Nova Minerals Limited - Erste Lithiumressource für Novas Thompson Brothers und Explorationsziel

 

Melbourne, Victoria, Australien, 25. Juli 2018 - Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) („Nova“ oder „das Unternehmen“) berichtet eine erste geschlussfolgerte Lithium-Mineralressource für das Lithiumprojekt Thompson Bros. in Manitoba, Kanada.



Die wichtigsten Punkte:

• Erste geschlussfolgerte Ressource für Nova von 6,3 Mio. Tonnen mit 1,38% Li2O für 86.940 Tonnen Li2O unter Verwendung eines Cut-off-Gehalts von 0,6% Li2O.

• Verbleibendes Explorationsziel von 3 bis 7 Mio. Tonnen mit 1,3 bis 1,5% Li2O in der unmittelbaren Umgebung der Ressource.

• Die Ressource befindet sich vollständig in einem einzigen hochgradigen Lithium führenden Pegmatitintrusionsgang, der zum Teil an der Oberfläche aufgeschlossen ist.

• Die erste Ressource deckt deutlich weniger als 5% des Projektgebietes ab.

• Die Ressource ist eine Bestätigung und Erweiterung einer historischen Ressource von 4,3 Mio. Tonnen mit 1,3% Li2O. Sie bleibt zur Tiefe und im Streichen sowohl nördlich als auch südlich des abgebohrten Gebiets offen.



Die Lithiumressource befindet sich vollständig in einem Pegmatitintrusionsgang, der im Rahmen der Bohrprogramme der Jahre 2017/2018 mit ungefähr 4.800 Bohrmetern abgegrenzt wurde. Dieser Hauptintrusionsgang befindet sich in der Nähe einer zusätzlichen lithiumhaltigen Vererzung, die bis dato noch nicht definiert wurde und kein Teil der bestehenden Ressource ist. Die Ressource bleibt zur Tiefe und im Streichen nach Norden und Süden offen. Dies werden die Ziele für die nächste Bohrphase sein. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen Profilschnitte der Schätzung hinsichtlich der Bohrungen und eine Schrägansicht der Lagerstätte, die die Kontinuität der Vererzung darstellt. Abbildung 3 ist eine geologische Karte, die das durch Bergbau-Claims abgedeckte Gebiet und den Bereich mit der Ressource zeigt.

Die Schätzung wurde nur innerhalb des vererzten Pegmatits durchgeführt, wobei der durch klare Grenzen identifizierte interne und externe Abraum ausgeschlossen wurde. Die Interpretation erfolgte auf zweidimensionaler sektionaler Basis, die dann kombiniert wurde, um ein dreidimensionales Volumenmodell des In-situ-Pegmatit-Intrusionsgangs zu bilden. Es wurde kein Abraummaterial im Wirtsgestein abgeschätzt.

Aufgrund unzureichender zur Verfügung stehender Daten, um eine Variografie oder Kriging durchzuführen, wurde die Ressource unter Verwendung der Micromine-Software mittels Inverse-Distance-Squared-Methode interpoliert

Die resultierende Ressource wird unter Berücksichtigung der Datendichte, der Lagerstättengeometrie, möglicher Erweiterungen und möglicher Interpretationsalternativen gemäß des JORC Code 2012 Edition vollständig als geschlussfolgert klassifiziert.



Tabelle 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Erste Ressource auf Novas Projekt Thompson Brothers - Bitte hier anklicken.



NVA Managing Director, Herr Avi Kimelman, sagte:

"Diese erste hochgradige Ressource hat unsere anfänglichen Erwartungen für den Gehalt und die Tonnage übertroffen, wobei bis dato nur ein relativ kleiner Betrag an Barmitteln aufgewendet wurde. Die Ressource repräsentiert einen wichtigen Meilenstein und deutet den möglichen Umfang des Projekts an, da die Ressource auf deutlich weniger als 5% des Projektgebietes ermittelt wurde. Mit weiteren geplanten Explorationsarbeiten sind wir optimistisch, dass diese erste Ressource erst der Anfang sein wird und Nova durch ihre Tochtergesellschaft in einer guten Position ist, eine Weltklasse-Lithiummine in Kanada zu entwickeln.“



Profilschnitt innerhalb Ressource 250718

Abbildung 1. Profilschnitt innerhalb der Ressource.



Schrgansicht Vererzung 250718

Abbildung 2. Schrägansicht, die die Kontinuität der Vererzung zeigt.



Geologische Karte Ressourcen 250718

Abbildung 3. Geologische Karte mit Gebiet, das die Ressource beherbergt.



Geologie und Interpretation

Der Intrusionsgang im Projekt Thompson Brothers wurde als eine Intrusion in eine Kiesmetakonglomerat-/Grauwackengruppe der Wirtssedimente modelliert. Der Intrusionsgang wurde als subvertikal mit einem Einfallswinkel von 2,50 bis 8,50 nach 1300 Azimut interpretiert. Abgesehen von geringen Abweichungen streicht der Körper mit 0400 und taucht basierend auf in den Analysen beobachteten sichtbaren Trends laut Interpretation mit 50 nach Norden. Der Intrusionsgang beherbergt sowohl einen nicht vererzten als auch einen vererzten Pegmatit, der durch das Vorkommen von Spodumen als das Lithium führende Mineral identifiziert wird. Nur der Lithium führende Pegmatit wurde in diesem Fall modelliert, der sich über eine Gesamtlänge von 1.012m erstreckt und dessen wahre Mächtigkeit zwischen maximal 18m und minimal 1,8m schwankt. Die Vererzung wurde jedoch weder zur Tiefe noch nördlich oder südlich des abgebohrten Gebiets abgegrenzt.

Der Intrusionsgang besitzt eine Orientierung von 200 bis 400, abgesetzt von der im umliegenden Nebengestein erkennbaren Schieferung. Ferner gibt es Ausbisse eines weiteren vererzten und nicht vererzten Pegnatits in dem Gebiet, der noch hinsichtlich des Umfangs und oder der Orientierung zu definieren ist.



Bohrungen

Alle Bohrungen waren Kernbohrungen mit einem NQ-Bohrkerndurchmesser. Im Rahmen des Programms 2017/2018 wurden 24 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 4.804,92m niedergebracht, wobei die größte Bohrtiefe 371m betrug. Die Bohrungen wurden mit unterschiedlichen Neigungswinkeln niedergebracht, um mehrere Abschnitte sowie mehrere Bohrungen von einer einzigen Bohrstation aus zu ermöglichen, um die Erd- und Rodungsarbeiten zu minimieren.



Probennahmen

Die Bohrkerne wurden von qualifizierten Beratungsgeologen protokolliert und basierend auf der Geologie beprobt. Die Probenlänge war normalerweise 1m aber einige Proben waren nur 0,14m lang oder sogar 1,75m lang. Die Bohrkerne wurden mit einer Diamantsäge halbiert und in Probenbeutel aus Plastik verpackt. Sie wurden dann zur Probenaufbereitung und Analyse zu SRC Geoanalytical Laboratories in Saskatoon, Kanada, transportiert. Die QA/QC-Probennahme umfasste die übliche Zugabe von Leerproben, ausgesonderter Dubletten und zertifizierter Referenzstandards zu jeder Charge mit 20 Proben.



Probenanalyse

Die Bohrkernproben wurden zerkleinert (mehr als 70% -2mm) und eine Teilprobe von 1kg wurde zu Pulver vermahlen (mehr als 85% kleiner als 75μm). Alle Proben wurden unter Verwendung von SRCs Verfahrenscode ICP1 analysiert (vollständiger und teilweiser Aufschluss sowie ICP-Analyse). SRC verwendet interne QA/QC-Verfahren, um die Genauigkeit und Präzision ihrer Arbeit zu überwachen.



Schätzungsmethodik

Die Schätzung wurde mit Micromine-Software durchgeführt unter Verwendung von Zellenabmessungen von 1m quer zum Streichen, 25m im Streichen und 5m vertikal, um die vertikal einfallende schmale Vererzungsgeometrie und die spärlichen Daten zu berücksichtigen nominal um die 110m vertikal zwischen den Abschnitten und 100m horizontal im Streichen. Zellenunterteilungen wurden entlang der Ränder der Lagerstätte benutzt, um die interpretierten Gitterrahmen anzuerkennen. Die Lagerstättenorientierungen wurden manuell am Bildschirm vermessen und innerhalb der Schätzungsparameter vergeben.

Die Proben wurden zu längengewichteten Abschnitten von 1m Länge zusammengestellt, wobei etwaige Überreste dem Ende des Abschnitts hinzugefugt wurden. Kein hochgradiger Abschnitt wurde als notwendig erachtet aufgrund des Fehlens signifikanter Ausreißer, obwohl ein Gehalt von 0,5% Li2O als Mindestbasis für die Interpretation verwendet wurde.

Li2O wurde geschätzt unter Verwendung einer orientierten Inverse-Distance-Squared-Methode zusammen mit der Diskretisierung von 2x2x2 zur Vermeidung übermäßig lokalisierter Schätzungen. Das Modell wurde mit einer einzelnen Vererzungsdomäne interpoliert. Dies wurde aber aufgrund geringer Veränderungen der strukturellen Orientierungen innerhalb des Intrusionsgangs systematisch durchgeführt. Der primäre Suchellipsenradius war 120m im Streichen, 2m quer zum Streichen und 120m vertikal orientiert zum Azimut, dem Einfallen und Abtauchen der entsprechenden identifizierten strukturellen Orientierungen. Eine sekundäre Suchellipse mit 240m x 8m x 240m wurde verwendet, um etwaige restliche leere Zellen nach der primären Suche aufzufüllen.

Ein Dichtefaktor von 2,75 Tonnen/Kubikmeter wurde zur Angabe der Tonnage verwendet. Er beruht auf dokumentierten Durchschnittswerten für Pegmatite weltweit und einem jüngsten Ressourcenbericht von FAR Resources für ihr Lithiumprojekt Zoro ungefähr 3km westlich des Projekts Thompson Brothers.

Statistische und visuelle Bewertungsverfahren wurden Anfertigung des Abschlussberichts durchgeführt.



Cut-off-Gehalte

Ein Cut-off-Gehalt von 0,6% Li2O wurde für die Ressourcenangabe verwendet. Dies war ein natürlicher Cut-off, da weniger als 1% der Zellen Gehalte unter dem Cut-off-Gehalt haben.



Klassifizierung

Die Ressource wird unter Berücksichtigung der Datendichte, der Lagerstättengeometrie, möglicher Erweiterungen und möglicher Interpretationsalternativen gemäß des JORC Code 2012 Edition vollständig als geschlussfolgert klassifiziert.



Andere Modifikatoren

Ein vorläufiger metallurgischer Test wurde zur Bestimmung eines aus der Lagerstätte Thompson Brothers möglicherweise gewinnbaren Konzentratgehalts durchgeführt. Der Test lieferte einen Konzentratgehalt von 6,37% Li2O aus einer Mischprobe mit 1,4% Li2O, was das Potenzial zur Herstellung eines kommerziellen Produkts aus dem Pegmatit Thompson Brothers anzeigt. Es wurden jedoch keine technischen Studien durchgeführt. Angesichts der subvertikalen Art der Lagerstätte erwartet man den Untertageabbau als Abbauverfahren.



Die nächsten Schritte

Die Unternehmensstrategie ist die Entwicklung des Projekts in einer stufenweisen Vorgehensweise einschließlich:

• Hinzufügen zusätzlicher Tonnage durch weitere Bohrungen;

• Umwandlung der geschlussfolgerten Mineralressourcen in erkundete und angezeigt durch weitere Bohrungen;

• Umwandlung der Mineralressourcen in Vorräte;

• Exploration nach Ausläufern der bestehenden Mineralressourcen und anderer potenzieller Vererzung innerhalb des Liegenschaftspakets;

• Beschleunigung der metallurgischen Studien und der Machbarkeitsstudie.



Erklärung der sachkundigen Person (Competent Persons Statement)

Die Informationen in diesem Bericht, soweit sie sich die Ressourcenschätzungen für das Projekt Thompson Brothers beziehen, basieren auf Informationen, die von Herrn Olaf Frederickson zusammengestellt wurden. Herr Frederickson ist ein Mitglied des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (AusIMM) und verfügt über ausreichende Erfahrung, die relevant ist für den Typ der Vererzung und den Typ der Lagerstätte, die betrachtet wird, und für die unternommenen Aktivitäten, um als sachkundige Person gemäß „2012 Edition of the ‘Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves“ (der „JORC-Code“) zu gelten.

Herr Frederickson ist ein Non-Executive Director der Nova Minerals Limited und ein Inhaber von Wertpapieren der NVA.



Über Nova Minerals Limited (ASX: NVA; FSE: QM3):


Lithiumprojekt Thompson Bros.

Nova Minerals Limited besitzt die Rechte zum Erwerb von bis zu 80% des Lithiumprojekts Thompson Bros. in Kanada von Ashburton Ventures Inc. durch Finanzierung ihrer Verpflichtungen gemäß ihres Optionsabkommens mit Strider Resources Ltd.

Das Projekt ist weit fortgeschritten und verfügt über eine erste geschlussfolgerte Ressource von 6,3 Mio. Tonnen mit 1,38% Li2O für 86.940 Tonnen Li2O sowie einem zusätzlichen Explorationsziel von 3 bis 7 Mio. Tonnen mit 1,3 bis 1,5% Li2O in der unmittelbaren Umgebung der Ressource. Erste metallurgische Testarbeiten zeigen, dass das Projekt ein Konzentratmaterial mit 6,37% Li2O unter Verwendung standardmäßiger metallurgischer Labortesttechniken produzieren kann.

 

Projektportfolio in Alaska

Nova Minerals Limited besitzt die Rechte zum Erwerb von bis zu 85% des Projektportfolios in Alaska von AK Minerals Pty Ltd. durch Finanzierung ihrer Verpflichtungen gemäß ihres Joint-Venture-Abkommens.

Das Projektportfolio in Alaska reicht von fortgeschritteneren Explorationsprojekten mit erzhaltigen Bohrabschnitten bis hin zu „Brownfield“-Liegenschaften. Die am weitesten fortgeschrittenen Projekte sind das Gold-Kupfer-Projekt Estelle, ein bezirksumfassendes Projekt mit einem Goldexplorationsziel von 1,1 bis 2,3 Mio. Unzen, das Nickel-Kobalt-Kupfer-Silber-Projekt Chip-Loy, das Silber-Zink-Blei-Projekt Bowser Creek, auf dem in der Vergangenheit die US-Regierung über 7 Millionen Dollar ausgegeben hat und das REE-Projekt Windy Fork.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgenden Manager, oder besuchen die Unternehmens Webseiten www.novaminerals.com.au:


Nova Minerals Limited

Louie Simens
Executive Director

Tel. +61-3-96 14 06 00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Im deutschsprachigen Raum:
 

AXINO GmbH
Neckarstraße 45
73728 Esslingen am Neckar 

Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.axino.de

 

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.

Beginn der Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings in Kürze

 

·         Fünf 1-Tonnen-Stichproben aus den Tailings liefern insgesamt 46,37 Gramm Gold in Barrenform.

·         Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t.

·         Weitere fünf Proben werden entnommen und nächste Woche bekannt gegeben.

·         Die Aufbereitung einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus Tailings wird in Kürze in Hammermühle 3 beginnen.

·         Eine vierte Hammermühle (Kapazität von 25 Tonnen pro Stunde) wurde bestellt.

·         Die Tailings-Aufbereitung und das Hochfahren des Untertageabbaus könnte Orinoco in eine solide Liquiditätslage bringen.

 

 

Orinoco Gold Limited (ASX: OGX) (Orinoco oder das Unternehmen) berichtet über den neuesten Stand der Probennahmen aus ihren Tailings-Halden.

 

Fünf Tailings-Proben haben einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t

Fünf 1-Tonnen-Stichproben wurden in der Hammermühle 2 (Kapazität von 400kg pro Stunde) aufbereitet und lieferten insgesamt 46,37 Gramm Gold. Die Proben hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 9,27 g/t. Die Gehalte jeder 1-Tonnen-Probe waren 4,75 g/t, 11,90 g/t, 10,14 g/t, 9,86 g/t und 9,72 g/t.

 

Dieser Test wurde an einer der trocken aufgeschütteten Tailings-Halden des Unternehmens unter der Leitung unseres Geologenteams durchgeführt. Die 1-Tonnen-Proben wurden in Tiefen von bis zu 4m entnommen und schlossen zwei vertikale Gräben ein. Siehe Tabelle 1 und Karte 1. Wichtig ist, dass diese Halde nicht aus Tailings bestand, die aus der Aufbereitung des höhergradigen und feineren Goldes der Zone Mestre stammten, was unserer Vermutung nach ebenfalls in die Tailings gelangte.

 

Obwohl diese Proben nicht als repräsentativ für den gesamten Bestand der Tailings-Halden betrachtet werden können, so sind die ausgebrachten hochgradigen Gehalte ermutigend. Orinoco wird eine Schätzung der Tailings-Volumen liefern und das Gehaltsverständnis durch fortgesetzte Beprobung der Tailings-Halden verbessern.   Ein zweiter Satz mit fünf Proben wird nächste Woche bekannt gegeben und die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe wird in Kürze beginnen.

 

Das Unternehmen hofft, dass durch Wiederaufbereitung die Tailings die Quelle einer kostengünstigen Goldproduktion sein könnten, die in Zukunft dem Unternehmen einen beachtlichen Cashflow bieten könnte. Die Tailings könnten eine wichtige Quelle für Material zum Mischen mit unserem viel höhergradigen untertägigen Erz bilden, dessen kommerzieller Abbau nächste Woche beginnt, wenn die Hammermühle 3 voll einsatzbereit ist. Die Hammermühle 3 wird diesen Samstag mit der Aufbereitung des Abraums beginnen. Während der Inbetriebnahme unserer Hammermühle 2 Mitte Januar bereiteten wir überraschend Abraum mit einem durchschnittlichen Gehalt von 15,42 g/t in der Mühle auf, siehe Pressemitteilung vom 24. Januar 2018, „Betriebs-Update Cascavel“. Wir werden im Laufe der Inbetriebnahme der Hammermühle 3 zur gleichen Abraumhalde zurückkehren.

 

Obwohl wir erst in der Frühphase der Bewertung des Potenzials der Tailings-Ressource sind, so ist die Kontinuität dieser ersten Ergebnisse sehr ermutigend.  

 

Tabelle 1 bietet eine Zusammenfassung der ersten fünf Chargen, die vor Kurzem aufbereitet wurden.

 

Tabelle 1. Koordinaten und Au-Ausbringung, siehe originale englische Pressemitteilung

 

Karte 1. Karte der ersten Probennahmestellen

 

Beginn der Großprobennahme aus Tailings

Die Entnahme einer 1.000-Tonnen-Großprobe aus den Tailings wird in Kürze nach der Inbetriebnahme der Produktionshammermühle (25t/h) am Samstag beginnen.

 

Diese Großprobe wird das Vertrauen in die Gehaltsschätzungen der Tailings erhöhen und uns einen besseren Hinweis auf den möglichen Gesamtgehalt der Tailings-Halden liefern.

 

Beschreibung des Testverfahrens der Tailings-Proben

Die Probennahmestellen wurden von unserer Geologieabteilung in 18m-Abständen markiert, die Koordinaten wurden festgehalten und die Aushubtiefe aufgezeichnet (Tabelle 1). Die Geologen überwachten die Aushubarbeiten für die Probe, um die Probenvollständigkeit zu gewährleisten. Die 1-Tonnen-Probe wurde dann entnommen und auf einer sterilen Plane aufgeschüttet (Abbildungen 2 u. 3). Das Material wurde in der Hammermühle 2 (400kg/h) aufbereitet, die mit zwei 18kg-Hämmern und Sieben mit 1mm Maschengröße ausgestattet ist. Nach Aufbereitung in der Hammermühle fällt das Material in eine Goldfalle, die mit einer manuell kontrollierten Pressluft- und Frischwasserzufuhr ausgestattet ist. Die Pressluft durchmischt das Material, während der Frischwasserzufluss die Schwebstoffe fortträgt. Die Schwebstoffe passieren eine Waschrinne, die mit Teppichen zur Goldrückhaltung ausgelegt ist.

 

Abbildung 1. Baggerlader beim Ausbaggern der Tailings-Probe

 

Nach jeder Probe wurde die Hammermühle gründlich gereinigt, um eine Kontamination der nächsten Probe zu verhindern. In der Goldfalle zurückgehaltene Schwermineralkonzentrate werden von Hand ausgewaschen. Die Teppiche werden gefaltet und in einer kontrollierten Umgebung gereinigt. Die gesamte Endbehandlung des Goldkonzentrats erfolgt im sicheren Goldraum.

 

Das Mahlverfahren wird mittels CCTV aufgezeichnet und von leitenden Mitarbeitern überwacht, um die Verfahrensintegrität zu gewährleisten. Die Endbehandlung wird im Goldgewinnungsraum unter strengen Sicherheitskontrollen und Anwesenheit eines Abteilungsleiters durchgeführt.

 

Abbildungen 2 u. 3. Proben auf Planen zur Minimierung der Kontamination

 

Vierte Hammermühle mit einer Kapazität von 25t/h wurde bestellt

Das Unternehmen meldet ebenfalls, dass eine vierte Hammermühle bestellt wurde, die ebenfalls in der Lage ist, 25 Tonnen pro Stunde (25t/h) aufzubereiten. Sie sollte Mitte März eintreffen. Dies sollte es Cascavel ermöglichen, die Produktion weiter zu erhöhen und ebenfalls Erze aus einigen unserer Nachbarliegenschaften zu testen. Im Dezember begann der Versuchsabbau auf unserem Konglomeratziel Elisio, wo historische Bohrungen 33m mit 4,22 g/t Gold und 28m mit 3,96 g/t Gold lieferten. Wie in der Pressemitteilung vom 8. November mit dem Titel „Orinoco Confirms Significant Conglomerate-Hosted Gold Potential at Eliseo Project“ gemeldet, besitzt dieses Ziel eine Gesamtstreichlänge von 16km. Die vierte Hammermühle wird unserem Geologenteam eine größere Flexibilität zum Test der Erze von Elisio (und anderer Ziele) geben, ohne eine allzu große Verzögerung beim Produktionsanlauf in der Mine Cascavel zu verursachen. Sollte sich der Produktionsanlauf in Cascavel in diesem Tempo fortsetzen, dann zieht das Management ebenfalls die Hinzunahme einer viel größeren Kugelmühle in Erwägung. Die Ergebnisse der Großprobe aus Eliseo werden nächste Woche bekannt gegeben.

 

Stellungnahme des COO

Chief Operating Officer, Richard Crew, äußerte sich dazu: „In meinen 30 Jahren im Bergbaugeschäft habe ich nur ein anderes Projekt mit solchen hohen Tailings-Ergebnissen gesehen. Obwohl die Probengröße sehr gering ist und nicht als ein Anzeichen dafür betrachtet wird, wie viel Gold in der gesamten Halde enthalten ist, so ist die Tatsache, dass jede der fünf Proben einen ausgezeichneten Goldgehalt enthielt, äußerst ermutigend. Wir freuen und darauf, 1.000 Tonnen des Tailings-Materials durch unsere größere Hammermühle zu schicken, um uns einen weiteren Einblick in die Tailings zu verschaffen. Aufgrund der Informationen, die wir durch den „Back-to-Basics“-Ansatz erhielten, haben wir jetzt ein besseres Verständnis, warum Orinoco in diesen letzten 18 Monaten so eine schwere Zeit hatte und wir freuen uns darauf, unser Unternehmen wieder auf den richtigen Weg zu bringen.“

 

Die Ergebnisse sind ein weiterer Beweis, dass Cascavel das Potenzial besitzt, eine der reichhaltigsten Goldminen in Lateinamerika zu sein. Bis dato hatten unsere 29 1-Tonnen-Proben aus verschiedenen Bereichen der Mine einen durchschnittlichen Gehalt von 38,7 g/t Gold, wie am 24. Januar 2018 in unserem Betriebs-Update Cascavel berichtet wurde. Dies ist ein guter Vergleich mit den ersten 40 Panel-Proben, die einen durchschnittlichen Gehalt von 47,2 g/t hatten, siehe Pressemitteilung vom 17. Januar 2018 mit Titel „Analysenergebnisse aus Zone Mestre zeigen sehr hohe Goldgehalte von bis zu 265 g/t“. Weitere 19 Proben aus der Zone Mestre werden später in dieser Woche bekannt gegeben.

 

Zum Abschluss, die ersten fünf 1-Tonnen-Tailings-Proben mit durchschnittlich 9,27 g/t geben uns einen gewissen Anhaltspunkt, wie viel Gold die Gravitationsanlage in den vergangenen 18 Monaten nicht abgeschieden hat, was unser Vertrauen in das wahre Potenzial der Mine Cascavel stärkt.

 

9,72 Gramm vor dem Schmelzen

 

Fotos von Gold aus trocken aufgeschütteten Tailings

 

4,75 Gramm                            11,90 Gramm

 

 

 

 

 

10,14 Gramm                          9,86 Gramm

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